Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Schnapsideen – Dinge, die man wirklich tut
16. Februar 2009, 19:11
Filed under: Anekdoten | Schlagwörter: , , , , , ,

Als ich einmal einen echt finanziellen Engpass hatte, das war im Jahr 2005, habe ich im TIP Berlin in der Rubrik „Sonstiges“ folgendes annonciert:

– Der Tausendfüßler – psychologischer. Liebesroman – gebe alle Rechte ab – Preis Verhandlungssache – … was folgte, war die Telefonnummer und E-Mai-Adresse.

Mal ehrlich …

Wie naiv, … wie bescheuter und größenwahnsinnig muss ich eigentlich gewesen sein mir 1. die Rechte abnehmen zu lassen für ein Projekt in dem so viel Herzblut steckt 2. zu glauben, dass es irgendeinen Interessenten dafür gibt 3. zu hoffen damit mein lädiertes Konto aufzupäppeln und 4. überhaupt auf die Idee zu kommen etwas von irgendjemandem zu erwarten und diese  Schnapsidee auch noch umzusetzen?

Schnapsidee

Schnapsidee

Herrjemine … das war keine Sternstunde in meinem Leben … aber so ist das nun mal, wenn man sich zu viel einbildet und in der Klemme steckt.

Jedoch überzeugt von der Story wie ich es damals war, dass es eine kleine interessante Geschichte ist, in der sich ein jeder wieder findet und die von vielen unterschiedlichen Gefühlsfacetten durchflutet ist, die der Leser auch nachvollziehen kann, bin ich immer noch. Oh ja. Wäre auch schlimm, wenn nicht.

Doch muss ich zugeben, dass ich dabei auch in selbstgefälliger weise auch an hiesige Filmeproduzenten gedacht habe. Die mich mit einem „Äpple & nem EI“ abspeisen und die Story einfach an sich nehmen, später umpolen und den kläglichen Rest den Haifischstorylinern im Textbecken in den Rachen werfen.

Wer weiß für was es gut ist?

Okay, die fantasievolle Hoffnung, dass eventuell auch ein Literaturagent oder Verlag dies lesen würde, schwirrte da unterschwellig auch mit. Aber wenn es Hinz & Kunz gewesen wäre und mir auch nur annähernd 500 € dafür gegeben hätte (sei es dass H & K es sogar nur zum Feuer machen benutzen würden) – ich hätte diesen Deal gemacht.

Angerufen hat aber niemand, auch keine E-Mail habe ich erhalten. Gott sei dank und wer weiß für was es gut war?

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