Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Juttas ComedyBus – Eine Kaffeefahrt der besonderen Art

Mit Jutta Hartmann im ComedyBus auf Flirt-Tour durch Berlin

Juttas ComedyBus - Flirt-Tour

Juttas ComedyBus

Zwei Wochen habe ich darauf gewartet endlich diesen ComedyBus betreten zu dürfen. Auf was ich mich da eigentlich eingelassen habe, war mir bis 2 Stunden vor Fahrantritt nicht bewusst. Zwar konnte ich mir eine vage Vorstellung davon machen, was mich bei Juttas ComedyBus erwarten wird, aber weder hatte ich bis zum Tag der Veranstaltung noch einen richtigen Fahrplan um was es geht, noch die Zeit gehabt mich entsprechend zu informieren. Wenige Stunden vor Beginn, Start war am Berliner Nollendorfplatz, habe ich dann doch neugieriger Weise kurz danach gegoogelt und bin auf eine kleine Zusammenfassung von Juttas ComedyBus gestoßen. Zeit genug hatte ich nicht mehr, um mir das ganze Video anzuschauen, aber mit ein paar mehr Infos und einem Grinsen bin ich dann per Fahrrad übern Stern vorbei an Goldelse, CDU-Hauptquartier wo unzählige Übertragungswagen standen zum Treffpunkt Kleiststraße gefahren. Natürlich wollte ich mir auch durch das Video nicht schon alles vorweg nehmen lassen.

Einstieg Nollendorfplatz Berlin – Eine Reiseführerin ist Gold wert …

Samstag, den 26. September 18 Uhr ging es los. Nachdem ich etwas irritiert in Begleitung zweier Damen die Kleiststraße gesucht habe und wir zuerst in die falsche Richtung gegangen waren, haben wir den Treffpunkt letztendlich kurz vor knapp dann doch gefunden. Da erkennt man gleich einmal zu was eine vorbereitete Reiseführerin, wie eben Jutta (Bob Schneider), gut ist. Nämlich die Schäfchen beisammen zu halten und geschlossen und ohne Verlust zu den Schauplätzen zu gelangen. Eben ohne große Umwege direkt zum Ziel. Mit Musik und Juttas frechem Plappermaul begann die Flirt-Tour. Das Motto „Flirt-Tour“ wurde zwar nicht permanent bedient, dafür gab es aber auch andere interessante Anekdoten und Live-Musik von Jutta selbst, sowie ihrer Azubine, die am Ende der Tour ein wirklich trauriges Lied singen musste, was bei entsprechender Stimmung eigentlich genau das Gegenteil bewirkte. Man muss schon dabei gewesen sein, um das zu erkennen.

Ein Futschi mit Jutta und noch viel mehr

Jutta Hartmann hat was zu sagen

Jutta Hartmann hat was zu sagen

Ich saß ganz hinten in der Ecke. Allein. Es hat sich so ergeben, da meine Begleitungen zu zweit waren und es nun mal in einem Bus immer nur Zweisitzer gibt; außer ganz hinten. Aber sie saßen ja gleich vor meiner Nase. Der Bus war weitgehend voll. Jedoch neben mir, der Platz war frei. Aber gut, „Mann“ kann ja nicht alles und auch nicht immer Glück beim Flirten haben. Genügend Platz hatte ich jedenfalls. Vom schaukelnden Hinterteil des Busses aus konnte ich den ganzen Innenraum überblicken und jede einzelne Szenerie von Jutta genießen. Ich fand es lustig und habe oft laut mitgesungen. Vor allem als nahe der Friedrichstraße Roland Kaiser mit „Sieben Fässer Wein“ eingespielt wurde und fast die ganze Hütte in richtiger Partystimmung war. Von hinten konnte ich alle Winkelemente sehen, die hin und her geschwenkt worden, zum einen wenn die Musik stimmte und zum anderen, um damit alkoholische Getränke zu bestellen. So war der Deal mit Jutta. „Wenn ihr was trinken wollt, dann bitte Fähnchen schwenken.“ Gleichfalls kam der Reiseteilnehmer durch diese Geste auch zu  Juttas berüchtigten Futschi. Eine kleine Schnapsmischung aus Chantré und Cola; Juttas Spezialrezept. Mit dem Trinken habe ich mich weitgehend zurück gehalten, aber diesen Futschi habe ich dann doch probiert. Ist nicht so mein Fall, ganz ehrlich, macht aber warm ums Herz. Andere wiederum haben neben Prosecco, Bier und Limonade ganz gut Juttas Spezialrezeptur zugesprochen, so dass sich die Stimmung nach und nach potenzierte. Zu Beginn war diese Stimmung leider nur zum Teil auf gewisse Areale begrenzt. Es ist ja auch immer die Einstellung und auch die Erwartungshaltung mit der der Zuschauer sich einem solchen Event nähert und währenddessen hingibt. Ich habe es allerdings genossen und jeder verbalen Nuance von Jutta zugehört. Ich konnte oft von ganzen Herzen lachen und hatte allzeit ein Dauergrienen im Gesicht. Man muss sie schon live gehört haben.

Wenn der Erotik-Coach kommt, dann ist Bewegung in Juttas mobilen ComedyBus

Der Telespargel war dann auch eines der Wörter, die mir in Erinnerung geblieben sind. Den Fernsehturm so zu bezeichnen, passte natürlich, da gerade auch die Erotiktrainerin Silke Maschinger eingestiegen war, die allen Teilnehmerin ihren Job erklärte und anschließend lustvolle Spezialgeräte vorführte. Natürlich stets mitkommentiert von Jutta persönlich. Leider gab es Anschauungsmaterial primär nur für die Frauen der Busreisegruppe. Aber wenn ich mir vorstelle wir eine aufblasbare … durch den Bus? Gut, so konnte so mancher Mann sicherlich noch einiges lernen. Vor allem wo der Ein- und Ausschalter für so manchen Vibrator ist. Die Aufnahme des Erotik-Coachs war nur ein kleiner Zwischenstopp bei dem es jedoch keinen Ausgang für uns gab.

Flirt-Tour durch Berlin

Flirt-Tour durch Berlin

Bei den anderen begaben sich alle unter der Schirmherrscherin- und Reiseleiterin Jutta nach draußen und es gab einen kleinen Exkurs im SEGWAY. So mancher konnte das SEGWAY-Fahren auch ausprobieren. Ein anderer Stopp war das Würstchenessen auf der Monbijourbrücke. Da wurden dann auch zahlreiche Gruppenfotos der doch außergewöhnlichen Kaffeefahrt gemacht. Jutta als Reiseleiterin der Flirt-Tour durch Berlin, die ja ursprünglich aus Berlin Neukölln kommt, wie sie immer wieder betonte und da auch eine Kneipe führen muss, erzählte den Flirt- und Berlintouristen agil und aus erster Hand von ihrem heimatlichen Kiezareal. Ihre verbalen Ausführungen, die auch sehr situationsbezogen waren, ich denke da nur an die Unterhaltung mit den Spaniern vor einem Hotel, ließen Stand-Up Comedy von ganz nah miterleben. Als Reiseschäfchen der Schäferin Jutta waren wir selbst ein Teil der Stand-Up Comedy; quasi aus erster Busreihe. Genau das, war meines Erachtens, das Besondere an der Flirt-Tour in Juttas ComedyBus.

Es folgt ein Tipp:

ZERO TOLERANCE – Wenn Frauen richtig hassen!

Eine „COMEDYSONGSHOW von und mit Bob Schneider und Gert Thumser“ heißt es auf dem Flyer. Der Titel lässt einiges erahnen und bringt mich zum Schmunzeln. Aber auch, weil ich mir dabei noch die kecke Klappe von Jutta vorstelle, wie sie es uns quäckend aber straff „ZERO TOLERANCE, das ist mal was richtig Hartes“ durch den Bus echote. Wer Frauen mal richtig hassen sehen möchte, sicherlich mit dem nötigen Schuss an humorvoller Würze, kann die Vorstellungen am 13. und 14. November 2009 im Heimathafen Neukölln besuchen. Dazu sagen kann ich nichts, aber ich stelle mir gerade vor wie ich ZERO TOLERNACE beigebracht bekomme … mit einem Lächeln oder gar einem lauten Lachen verabschiede ich mich mit: Toleranz für ZERO TOLERANCE.

Advertisements


Erstes Video auf dem Blog: Mein Lieblingslied von Mark Wilkinson – Cellophane Life

Mak Wilkinson’s Lieder inspirieren mich beim Schreiben

Jetzt ist es soweit – mein erstes Video auf dem Blog. Es ist keines von mir, sondern von einem Künstler, dessen Lieder ich sehr gern höre. Ich habe mir heute im Laufe des Vormittages die Zeit genommen und einen kurzen E-Mail-Wechsel mit Mark geführt.  Letztes Jahr zu meinem Geburtstag im August 2008 in der „Art und EventBar OXIDENT (Frankfurter Alle 53)“ habe ich ihn persönlich kennen gelernt. Zusammen mit der Sängerin Bridget A’Beckett war er live aufgetreten. Seitdem bin ich von seiner Musik fasziniert.

Das Album „CELLOPHANE LIFE“, welches ich von ihm persönlich an meinem Geburtstag gekauft habe, spiele ich seitdem rauf und runter.  Es gehört zum festen Repertoire meines Musikgeschmacks. Freunde, die mich zu Hause besuchen, wissen dies und kennen nunmehr auch seine Lieder, die ich dann des Öfteren abspiele.

Hier geht es zur Homepage vom Sänger Mark Wilkinson

*Video mit freundlicher Genehmigung von Mark Wilkinson.



Heute war Herbstanfang – Mit großen Schritten in Richtung Frankfurter Buchmesse 2009

Die Frankfurter Buchmesse 2009 findet vom 14. bis 18. Oktober statt

Na Mensch, wer hätte das gedacht. Sitze heute auf dem Balkon, höre Radio und stelle fest, dass heute Herbstanfang ist. Der Sommer 2009 gehört nun zur Geschichte und ab geht es in großen Schritten auf Weihnachten 2009 zu. Aber vorher gibt es noch die Frankfurter Buchmesse.  Ehrengast ist dieses Jahr China.



In einem Zustand – Gedicht von Jens Böhme (Zeitschrift Schöngeist)
Gedicht - In einem Zustand - Schöngeist - Jens Böhme

Gedicht – In einem Zustand – Zeitschrift Schöngeist – Jens Böhme

In einem Zustand

Gedicht von Jens Böhme

 

In einem Zustand

voller Hilflosigkeit.

 

In einem beengten Zustand!

 

In einem fürchterlich beengten Zustand

voller Hilflosigkeit:

sprang er.

 

Er sprang!

 

August Mannheimer sprang.

 

Er sprang,

mit einem kräftigen Satz

vor vielen penetrant

glotzenden Augenpaaren.

 

In einem Zustand

voller Verzweiflung

sprang August Mannheimer

über eine riesige Pfütze

und entfernte sich schleunigst

vor ihr, um nicht

vom herannahenden

und sehr rasant fahrenden Bus

von oben bis unten

nass gespritzt zu werden.

 

Er war sichtlich erleichtert,

dass er es gerade noch

geschafft hatte.

 



Liebesroman von Audrey Niffenegger verfilmt: Die Frau des Zeitreisenden

„Die Frau des Zeitreisenden“ – Ein wundervoller Liebesroman

Jetzt ist er im Kino und wurde verfilmt. Ich habe den Roman von Audrey Niffenegger (540 Seiten) regelrecht verschlungen. Zudem liebe ich Geschichten und Filme von Zeitparadoxa und Zeitspringern, Zeitverschiebung- und Zeitphänomene im Allgemeinen. Wenn das Zeitspringen möglich wäre, ob nun gewollt und kontrolliert oder ungewollt und dem Zufall ergeben, wäre ich gern selbst ein Zeitspringer. Vielleicht lehne ich mich da auch zu weit hinaus, aber der Gedanke übt seinen besonderen Reiz auf mich aus und ich habe schön öfters behauptet: Ich würde sogar das Gefühl der Liebe aufgeben, um so etwas zu können. Doch was ist durch die Zeit springen zu können schon ohne die Liebe?

„Fast wie Benjamin Button …“ titelt welt-online

Die Headline zur Rezension auf welt-online zum Film lautet „Fast wie Benjamin Button: ‚Die Frau des Zeiteisenden’“. Ich sage: Nein. Auch wenn das Wörtchen „fast“ die Aussage enthemmt, so ist die Geschichte doch ein völlig andere. Ich möchte mich hier auch nur auf die Headline beziehen und dabei die literarischen Vorlangen im Blick haben. Beide Bücher habe ich gelesen, sowohl „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ von F. Scott Fitzgerald, wie auch „Die Frau des Zeitreisenden“ von Adrey Niffenegger. Schon allein die Tatsache das Benjamin Button auf der Zeitlinie bleibt und die Entwicklung vom Greis zum Säugling vollzieht, eben nur umgekehrt und Henry DeTamble wirklich durch die Zeit springt, trennt die Sphären der Geschichten deutlich voneinander. Interessant zu lesen ist die Rezension über den Kinofilm „Die Frau des Zeitreisenden“ von Hans-Georg Rodek auf welt-online trotzdem.

Der Kinofilm „Die Frau des Zeitreisenden“

Es war nur eine Frage der Zeit habe ich mir gedacht. So solch gutes Buch bleibt nicht unverfilmt. New Line Cinema verfilmte den Stoff dieser wundervollen Liebesgeschichte. Gespielt wird Henry DeTamble, der Zeitspringer, von Eric Bana; seine große Liebe Claire Abshire von der hübschen Rachel McAdams. Im englischen Originaltitel lautet der Liebesfilms: The Time Traveler’s Wife.

Da ich den Film noch nicht gesehen habe, kann ich abschließend zum Infotext nur sagen: Ist es sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes nur eine Frage „der Zeit“ bis ich selbst im Kino sitze und gespannt die Umsetzung des Romans auf die Leinwand verfolge.

Zum Inhalt des Romans „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger

Trailer „Die Frau des Zeitreisenden“ auf der Webseite von http://wwws.warnerbros.de/timetravelerswife/

Hier geht es zur persönlichen Lesehitliste vom Autor des Liebesromans „Der Tausendfüßler“.



Mein bester Schnappschuss – Cuba 2003 – Jens Böhme
14. September 2009, 19:34
Filed under: Bilder & mehr | Schlagwörter: , , , , , ,
Cuba 2003 -

Cuba 2003 - © by Jens Böhme



Theater des Westens: Musical „Der Schuh des Manitu“ – Sonderblutspendeaktion mit dem DRK-Blutspendedienst in Berlin

Blutsbruder im Theater des Westens gesucht

Die Darsteller der Show „Der Schuh des Manitu“ Abahachi (Mathias Schlung) und Ranger (Claus Biechele) werden persönlich zwischen 13-15 Uhr vor Ort im Theater des Westens zur Autorgrammstunde bitten. Stellvertretend für das gesamte Ensemble übernehmen die Hauptdarsteller zusammen mit dem DRK-Blutspendedienst die Patenschaft der Blutspendeaktion im Theater des Westens. Blutspender können sich mit den Blutsbrüdern fotografieren lassen und das signierte Foto mitnehmen.

Motto der Sonderblutspendeaktion: Blutspenden für Berliner Patienten

Das Motto der Blutspendeaktion lautet: Blutspenden für Berliner Patienten. Jeder Pikser kann bis zu drei Leben retten. Die DAK (Deutsche Angestellten Krankenkasse) bietet zudem Gesundheitstests wie z.B. die Messung von Blutzucker, Cholesterin, Blutdruck und Body Mass Index an.

50-Prozente-Rabattangebot für die Vorstellung „Der Schuh des Manitu“

Blutspender sind Lebensretter. Alle Lebensretter, die am 14. September im Theater des Westens Blut spenden, erhalten als Dankeschön von Stage Entertainment ein 50-Prozent-Rabattangebot. Dies gilt für die Vorstellungen des Musicals von „Der Schuh des Manitu“ bis 30. Dezember 2009. Für Blutspender, die am 14. September einen Neuspender mitbringen, spendiert der Partner der Sonderblutspendeaktion, die ibis Hotelgruppe, 100 Frühstücksgutscheine für zwei Personen. Außerdem erhalten von Fitness First alle „Blutsbrüder“ zusätzlich einen Tagetrainingsgutschein für zwei Personen. Ein persönlicher Trainer steht bei Einlösung des Gutscheins dem Interessierten zur Verfügung. Weiterhin kann im Theater des Westens der Blutspender zudem an einem Koordinationstraining teilnehmen.

Ganz wichtig: Den Personalausweis nicht vergessen!

Der Termin der Blutspendeaktion: Montag, 14. September von 12-19 Uhr, Theater des Westens, Kantstraße 12, 10623 Berlin