Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Freitag der 13. – Pechtag oder Glückstag?
13. August 2010, 21:04
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Freitag der 13. – Pech oder Glück gehabt?

„Hey Jens! Heute ist Freitag der 13.“ Meinte mein Kollege am Tisch neben mir. „Echt?“ Antwortete ich, war erstaunt und vergewisserte mich im Online-Kalender meines PC’s. Tatsächlich. Wieder einmal ein Freitag der 13.

Da habe ich ja noch mal Glück gehabt

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich an einem Freitag den 13. immer einen angenehmen Tag verbracht und empfinde diesen Tag auch eher als einen angenehmen Tag und glaube sogar an das Glück an einem Freitag den 13. Denn ich bin ein überzeugter Anhänger der Theorie: In allen Dingen „Immer antizyklisch handeln!“. Daher ist meine Denkweise an einem Freitag den 13. eher auf Glück gerichtet und ich warte an einem solchen Tag auf das, was das Leben für mich interessantes bereithält. Als ich heute am Morgen zwischen 5:30 Uhr und 6:30 Uhr wach war – übrigens gewollt – habe ich mich anschließen noch einmal für knapp 1½ Stunden wieder hingelegt und mir Ohropax in die Ohren gestopft. Den Wecker gestellt und bin eingeschlafen. Normalerweise höre ich in diesem Zustand den Wecker immer, doch heute war es anders. Als ich kurz die Augen wieder aufmachte, gewahr ich, dass es über 10 Minuten drüber war. Der Wecker hat nicht geklingelt! Oh nein, dachte ich, was ist den das? Schnurstraks aufgestandnen, hatte aber noch ca. 18 Minuten Zeit bis zu meiner S-Bahn Richtung Warschauer Straße. Dann fiel mir noch ein, dass ich doch mein Fahrrad mit dem ich sonst so ein paar Minuten bis Berlin Hauptbahnhof gut machen kann, eben an diesem Hauptbahnhof am Vorabend habe stehen lassen. Nein. Aber irgendwie, auch wenn der Wecker nicht klingelte und die Zeit mir im Nacken stand, habe ich alles geschafft … Und irgendwie, wenn auch etwas hektisch, war ich einigermaßen pünktlich auf Arbeit. Da kann ich nur sagen: Glück gehabt. Schließlich hätte ich ja auch ganz genüsslich bis 11 Uhr schlafen können. Auch habe ich immer das Gefühl, ich sollte an so einem Tag Lotto spielen. Ob ich das heute noch hinbekomme, ist fraglich (na vielleicht kann ich ja ide Zalen wenigstens tippen), aber beim nächsten Mal ist diese antizyklische Handlung ein „Muss“. Denn da, wo so viele Menschen ein negatives Gewicht sehen, so zum Freitag den 13., muss es auch einen positiven Ausgleich geben. Das Universum ist nun mal so gestrickt. Es gibt immer die andere Seite – der Macht, um mal im STAR WARS Sinn zu sprechen. Daher bin ich, einmal schelmisch lächelnd bei dieser Aussage grundlegend dafür, eben den Platz für diese „helle Seite der Macht“ zu beanspruchen. Wenn es sonst keiner tut, dann mach ich das eben. Und gern gebe ich mit dieser Denkweise Anstoß mir zu folgen und es gleich zu tun.

„Immer antizyklisch handeln!“

Einen wunderschönen Freitag den 13. wünsche ich … und immer daran denken: Antizyklisch handeln.

Freitag de 13.

Freitag der 13.

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