Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Frankfurter Buchmesse 2010 – Der Literaturzirkus öffnet wieder seine Pforten

Ehrengast dieses Jahr: Argentinien

Im Oktober heißt es wieder: Umblättern! Die Frankfurter Buchmesse öffnet vom 6. bis 10. Oktober 2010 erneut ihre Tore und die Macher der Branche wie Verleger, Buchhändler, Agenten, Filmproduzenten und Autoren sind wieder in den heiligen Hallen der Frankfurter Messe zu Hause. In diesem Jahr ist der Ehrengast das Land Argentinien. Über 7.300 Aussteller aus 100 Ländern sind vertreten. Thematischer Schwerpunkt des Programms der Buchmesse ist „Die Digitalisierung in der Buchbranche“.

Öffnungszeiten für das Lesepublikum

Vom 9. und 10. Oktober 2010 finden jeweils die Publikumstage statt.  Die Tageskarte für Privatbesucher kostet 14€. Mit 12€ pro Person ist der Literaturfan im Gruppentarif dabei. Schüler bezahlen 7€ (den Nachweis nicht vergessen). Ein Wochenendticket kostet  20€. Weitere Preise für Fachbesucher, Sortimenter, Bibliothekare und Studenten außerhalb der Publikumstage sind auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse zu finden.

Es heißt wieder: Umblättern!

Es heißt wieder: Umblättern!

Die Frankfurter Buchmesse ist weltweit bekannt. Daher ist sie auch der bedeutendste Handelsplatz für Bücher, Medien, Rechte und Lizenzen. „Entdecken Sie Neues“, heißt es auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse. Wer nicht weiß, was „digitaler Content“ ist, wird auf der Messe mit Sicherheit Gesprächspartner finden, mit denen dieses Thema besprochen werden kann.

Deutscher Buchpreis 2010

Auch in diesem Jahr vergibt der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ wieder den – Buchpreis 2010 –. Mit diesem Preis zeichnet der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ den besten Roman in deutscher Sprache aus. Sechs Finalisten stehen zur Auswahl. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt.

Die nominierten Romane:

  • Jan Faktor – Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag (Kiepenheuer & Witsch, März 2010)
  • Thomas Lehr – September. Fata Morgana (Carl Hanser Verlag, August 2010)
    Melinda Nadj Abonji –Tauben fliegen auf (Jung und Jung Verlag, August 2010)
  • Doron Rabinovici – Andernorts (Suhrkamp Verlag, August 2010)
  • Peter Wawerzinek – Rabenliebe (Galiani Berlin, August 2010)
  • Judith Zander – Dinge, die wir heute sagten (Deutscher Taschenbuch Verlag, September 2010)

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Während der Messe wird ebenfalls der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Im Gegensatz zum – Buchpreis 2010 – steht hier der Autor des Preises schon fest. Es ist der israelische Schriftsteller David Grossmann. Er erhält den 25.000€ dotierten Friedenspreis. Die Begründung des Stiftungsrates lautete: Das sich Grossmann „aktiv für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern“ einsetzte. Sein zu letzt erschienener Roman trägt den Titel „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“.

Mehr Informationen zum Programm, zu Themen u.v.a. zur Buchmesse finden Interessierte auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse.

Artikel zum diesjährigen Friedenspreisträger David Grossmann:

FAZ online: „Der Rufer in der Wüste“ von Anja Hirsch“
ZEIT online: „David Grossman, ein verzweifelter Optimist“ von Gerrit Bartels

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5 Kommentare so far
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wieso ist der Tausendfüßler nicht nominiert??:-) und argentinien ist gast??? is ja cool….

Kommentar von Katha

Tja Katha, warum eigentlich ist „Der Tausendfüßler“ nicht nominiert? 🙂 Weil ihn keiner vorgeschlagen hat. Kommt vielleicht noch … nächstes Jahr, ha ha. Bin gespannt, wer den Preis bekommt. Hab keines der Bücher gelesen, aber assoziativ vom Titel her präferiere ich Jan Faktors Roman. Ungewöhnlicher Titel, macht aber neugierig; vor allem der Klappentext. Liest man sich die Klappentexte aller Nominierten mal durch, dann könnte es vielleicht auch Doron Rabinovici sein. Ist mein persönlicher Eindruck, na mal sehen …

Kommentar von Jens Böhme

ich bin mir sicher: Melinda Nadj Abonji erhält den Deutschen Buchpreis 2010 für ihren Roman „Tauben fliegen auf“ – Lieber Jens, ich glaube Deutschland ist noch nicht reif einem Buch diesen Preis zu verleihen, in dem das Wort Hodensack im Titel auftaucht ;-)) da kann es zwischen den Seiten soviel Elend geben wie man ertragen kann. Ich glaube die wollen auch nicht in der Bildzeitung lesen: Buchpreis an Hodensack !!! Da kann man nur sagen: tja Jan, selbst schuld ;-))

Kommentar von Sebastian

Mensch Sebastian, da hast Du ja voll Recht gehabt. Woher kommt die Weisheit bzw. das Wissen um die Zukunft? 😉

Deutscher Buchpreis 2010 geht an:

Melinda Nadj Abonji mit „Tauben fliegen auf“ (Jung und Jung Verlag)

Kommentar von Jens Böhme

Entweder man hat es oder man hat es nicht … und ich habe es definitv ;-))

Kommentar von Sebastian




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