Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Urheberrecht – Die Signatur des Herrn Geheimrats Johann Wolfgang von Goethe

Die Unterschrift des deutschen Dichters Johann Wolfgang v. Goethe

Der Herr Goehte wird geliebt oder verflucht oder von beidem etwas. Von den Schüler wohl eher verflucht, denn wenn es wieder heißt „Faust I“ und „Faust II“, dann gehen die Mimiken nicht gerade in den Bereich von Freude über. Klar, es gibt auch jene, die gern an den Geheimrat aus Weimar zurück denken und wenn der Literaturinteressierte sich später noch einmal mit dessen Texten auseinandersetzt so wird er sicherlich das ein oder andere Schmankerl entdecken und die großartige Literatur zu würdigen wissen. Was aber hat Johann Wolfgang von Goehte mit dem Urheberrechtsschutz zu tun? Nun …

Es folgt die Unterschrift von Johann Wolfgang von Goethe:

Signatur - Johann Wolfgang Goethe

Signatur – Johann Wolfgang Goethe

Goethes Unterschrift, eine Signatur die nicht mehr unter das Urheberrecht fällt

Diese doch sehr anmutende Unterschrift des Herrn Geheimrats besitzt kein Urheberrechtsschutz mehr und kann demzufolge in Artikel eingebunden werden. Diese Unterschrift von J. W. v.  Goethe ist „gemeinfrei“. So jedenfalls erfährt der Leser es bei bei Wikipedia – Signatur Johann Wolfgang von Goethe. Warum das so ist: Die gesetzliche Schonfrist von 70 Jahren, nach dem Tod des Urhebers ist seit dem Tod von Johann Wolfgang v. Goethe am 22. März 1832 in Weimar abgelaufen, (geb. wurde er am 28. August 1749 in Frankfurt am Main). Daher ist die Unterschrift des Dichters Goethe auch bei Wikipedia „erhältlich“. Wichtig in diesem Zusammenhang zu wissen, ist der Fakt: Nicht nach dem Erscheinen eines Werkes gelten diese 70 Jahre, sondern nach dem Tod des so genannten Urhebers.

Da dies hier ein Literaturblog ist, soll natürlich auch das Thema Urheberrecht bzw. Schutz von geistigem Eigentum von Zeit zu Zeit Beachtung finden. Für Kreative, ob Künstler im Musikbereich, Journalisten, Maler oder Autoren ist es äußerst wichtig, dass ihre Rechte und ihre kreative Arbeit geschützt wird. Denn viele Künstler bestreiten ihren Lebensunterhalt durch ihre Werke, dem Akt etwas aus eigener geistiger Leistung erschaffen zu haben. Die oben erwähnten 70 Jahre  gelten für die Europäische Union, die USA, Australien und noch weitere Länder.

Internet ist kein rechtsfreier Raum – Urheberrechet beachten!

Das Internet ist ein Hort an Quellen, Informationen sprich: an Texten aller Art. Auch hier haben Menschen sich kreativ mit bestimmten Thematiken auseinander gesetzt. Alles was geistig in Eigenleistung erschaffen wurde und einen höheren schöpferischen Akt darstellt fällt unter das Urheberrecht. Der ehemalige Verteidigungsminister Theodor zu Gutenberg hat dies in seiner wissenschaftlichen Arbeit am eigenen Leibe zu spüren bekommen und musste sogar seinen Doktortitel abgeben. Für Otto-Normalverbraucher kann es arg teuer werden, wenn Texte und Bilder ohne Einverständnis des Urhebers bzw. des Besitzer der Rechte einfach per „copy and paste“ benutzt werden.

Kreative Leistung mit einem Endprodukt entsteht in Form von Bildern (Fotos, Gemälde), Software (Programmierungen) und natürlich von Texten (Kurzgeschichten, Romanauszüge, journalistische Texte, wissenschaftliche Arbeiten etc.pp.). Diese Leistungen unterliegen, sofern diese nicht im Internet oftmals über CC-Lizenzen frei gegeben wurden, dem Urheberrechtsschutz. Das allseits bekannte Copyright Zeichen steht oftmals als Hinweis für den Leser, das hier Rechte existieren, die möglicherweise bei Benutzung bzw. „Kopie“ verletzt werden.

Was sind eigentlich CC-Lizenzen? Die Gesellschaft Creative Commons (engl. Schöpferisches Gemeingut) hat im Internet verschiedenen Standard-Lizenzverträge kategorisiert mit deren Hilfe Autoren Nutzern einfache Nutzungsrechte einräumen können. Es existieren Abstufungen der Freiheitsgrade. Bei einigen Werken wird weigehend völlig auf das Urheberrecht verzichtet, bei anderen gibt es einen Vorbehalt z.B. bei Fotos: Abdruck ja, aber keine Veränderung. Das gleiche gilt auch bei Texten.

Auch dieses Blog legt Wert auf Kennzeichnung der Texte bei Benutzung oder Zitat von „Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman“. Einzelne Texte werden entsprechend gekennzeichnet, wenn sie denn „zur freien Verfügung“ stehen sollten. Folgende Rechte-Module über CC-Lizenzen können dabei Anwendung finden: Creative Commons – Die Rechtemodule

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