Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Überraschung in der Mittagspause – Visitenkarte mit Jens Böhme

Ein Königreich für asiatisches Essen – Und immer wieder 50 H!

Nun, ein Königreich muss es nicht gleich sein, aber ein paar Euros habe ich schon da definitiv gelassen und nicht nur bei „Chung – asia street kitchen“. Auch bei den Imbißbuden am Hauptbahnhof gegenüber dem Nordeingang am Europaplatz. Und auch bei … so manch anderem asiatischen Restaurant und Imbiß in Berlin, Köln, Meißen, Dresden … da wo es eben möglich ist der fernöstlichen Küche zu frönen. Ganz ehrlich, wenn ich wählen kann, dann entscheide ich mich bewusst und immer wieder für die asiatische Küche. Ich liebe Asia-Essen, ich liebe Shusi, ich liebe Bratnudeln, ich liebe 50 H. Irgendwann komme ich sicherlich annähernd in den pekunkären Bereich, dass mich das ganzen ein wohl doch ein Königreich gekostet hat. Aber das war es wert!

50 H – Bratnudel mit Hühnerfleisch ist jetzt 51 H

Was ist denn 50 H? Dieses Angebot gibt bzw. gab es bei unserem Asi-Stammrestaurant „Chung – asia street kitchen„, gleich um die Ecke, nahe der Arbeit im Wrangelkriez Berlin Kreuzberg. 50 H – eine Abkürzung – hat sich nach einem kleinen Umbau innerhalb der Lokalität und dem optischen Launch in Sachen Angebot, Speise- und Visitenkarte zu 51 H transformiert. 50 H, das ist das Gericht „Bladnudeln mit Ünerfleisch“ (Bratnudeln mit Hühnerfleisch). Bohh ehh, könnte ich mich da reinlegen. Auch wenn es jetzt 51 H heißt, wird es bei uns immer der interne Runnig-Gag „Heute wieder 50 H!“ bleiben.

Die Visitenkarte des Asia-Restaurants – Vorderseite

Visitenkarte Vorderseite - chungasia.de

Visitenkarte Vorderseite – chungasia.de

Überraschung auf der Visitenkarte des Restaurants „Chung – asia street kitchen“

Dieser Artikel wäre keine wirkliche Anekdote, wenn es nicht eine sonderbare und höchst lustige Pointe zu meinem Ernährungsverhalten geben würde. Als ich letzte Woche eine 51 H zum mitnehmen bestellt habe, am Tresen stand und kurz warten musste, nahm ich mir eine der ausgestellten Visitenkaren zur Hand. Kann nicht schaden eine mitzunehmen, dachte ich mir. Nachdem ich die Rückseite der Visitenkarte begutachtete, betrachtete ich das Restaurantambiente mit Auquarium und den Sitzmöglichkeiten. Sofort kamen mir diverse Personen bekannt vor und eine Person davon war: Ich! Jens Böhme auf der Visitenkarte von „Chung – asia street kitchen“, das ist ja cool. Ich bin quasi eine Werbefigur auf einer Visitenkarte. Okay, ich will es jetzt nicht übertreiben, aber visueller Werbepate bin ich dann doch.

Die Visitenkarte Rückseite – Suchbild – Wo ist  ist der Jens, such den Jens, na wo ist er denn?

Visitenkarte Rückseite – chungasia.de

Dunkel kann ich mich daran erinnern, dass wir uns an einem Märztag zu Mittag, nicht wie sonst weiter hinter auf den Stammplätzen saßen, abgeschottet in einer Nische, sondern uns direkt im vorderen Restaurantbereich platzierten. Es war auch sehr voll an jenem Tag und ein Fotograf stand genau da am Tresen, wo ich just in diesem Moment die Visitenkarte, in de Hand hielt. Ein zwei Blitze nahm ich wahr – okay, jetzt werden ein paar Restaurantfotos geschossen, habe ich mir damals gedacht. Warum auch nicht, das ist legitim. Die Frage, wo die Bilder Anwendung finden würden, kam zwar auch auf, verwarf ich aber schnell wieder, da es zu diesem Zeitpunkt sowieso nicht (noch nicht) nachvollziebar war. Heute gibt es jedoch das Ergebnis und den eindeutigen Fotobeweis auf meinem Blog „Der Taußendfüßler“ und ich finde es einfach nur witzig. Fairerweise wurden die Gesichter – wie es sich gehört – gepixelt; sind also leicht verschwommen. Aber in diesem Kontext hätte ich sowieso kein Problem damit gehabt. Die Geschichte jedenfalls ist ein lustige Story, wer kann das schon von sich behaupten sich auf einer Visitenkarte in dieser Art und Weise wieder zu finden?

Die Visitenkarte Rückseite – Auflösung des Suchbildest „Wo ist Herr Böhme?“

Visitenkarte Rückseite - chungasia.de - Suchbild

Visitenkarte Rückseite – chungasia.de – Suchbild

Vermeintliche „Asia-VIP-Karte“ 😉 und „Max Mustermann-Vistenkarten-Model“

Bei meinen Kollegen und Freunden avancierte diese Restaurant-Anekdote zu einem heiden Gelächter. Auch im Freundeskreis gab es lustiges und überraschendes Gemurmel. Sprüche „Jetzt hast’e aber eine Asia-VIP-Karte!“ oder „Max Mustermann-Model“ für Visitenkarten wurden ganz schnell laut. Ich muss zugeben, dass ich diese ganze Geschichte äußerst kurios und entzückend finde. Ein echter Grund, neben den leckeren Spreisen, öfter das Restaurant  aufzusuchen. Na, wenn das mal keine knallharte Kundenbindung ist? Eine 50 H bitte, äh, ich meine eine 51 H …

Zur Online Speisekarte und zur Bestellung online bei „Chung – asia street kitchen“ geht es hier!

  • Das ganze Bild der Visitenkartenrückseite gibt es auf der Webseite unter Kontak zu sehen.
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1 Kommentar so far
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Und wer ist dieser gutaussehende junge Mann Dir gegenüber?
Ansonsten granioser Artikel! Für mich natürlich auch eine 51H!

Kommentar von Gegenüber




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