Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Was ist Scrapbooking? – Technik und Anwendung bei Scrapbooks

DEFINITION: Scapbooking ist das Verzieren von Büchern mit Fotos und anderen Bildelementen. Die Fotos können mit anderen Fotos kombiniert werden. Dazu kann gemalt, gezeichnet oder einfach andere Elemente hinzugebastelt werden; ähnlich wie bei einer Collage.

Bei Wikipedia steht: „Scapbooking bezeichnet ein Bastel-Hobby.“ Ich denke: Scapbooking ist weit mehr und kann durchaus noch andere Dimensionen „der Bearbeitung“ annehmen als es auf den ersten Blick erscheint.

Eine andere Art von Scrapbooking – Mach dieses Buch fertig!

Cover Mach das Buch fertig

Mach das Buch fertig Keri Smith (Cover)

„Mach das Buch fertig“ – schon mal davon gehört, gelesen oder gar im wahrsten Sinne des Wortes: das Buch fertig gemacht? Der Titel und die Aufforderung kann jetzt eindeutig-zweideutig gesehen werden. Zum einen könnte dieser Satz als Ansporn für Autoren stehen, das Buch endlich fertig zu machen: quasi die Geschichte endlich zu beenden, einen Schlussstrich zu ziehen, das Wörtchen ENDE unter den letzten Satz zu setzen, um endlich ein fertiges Manuskript in den Händen zu halten etc. oder aber im Ghetto-style sich mal so richtig am Buch auszulassen, das Buch platt machen, zerreißen, durchstechen, Seiten verbrennen, ein Papier-(Opfer) haben, es einfach fix & fertig machen und dem Buch seinen ureigenen kreativen Stempel eindrücken. Letzteres ist hier der Fall und dabei sollte nicht nur der Zerstörungswille am Buch (positiv formuliert der Transformationsprozess des Buches), sondern eher die Kreativität am und im Buch im Vordergrund stehen.

Mit der Weile gibt es im Buchhandel einige Varianten der Bücher mit eben dieser Aufforderung „Mach das Buch fertig!“, die wohl bekanntesten dürften von Keri Smith sein, welche die kreative Ader des Buchbesitzers physisch wie psychisch herausfordern. Diese Art des SCRAPBOOKING ist für mich eindeutig die Extrem-Variante, da es hier nicht nur um die Bearbeitung des Buches geht, sondern hier vor der Beschädigung des Buches nicht halt gemacht wird. Gibt man auf YouTube das Wort „Scrapbooking“ ein, so erscheinen zahlreiche Videos zu dieser Thematik mit diversen Anleitungen und Experimenten von „Mach das Buch fertig.“

Was ist eigentlich Scrapbooking?

Ich persönlich nutze die Technik des Scrapbookings oft bei Reisetagebüchern. In diese schreibe ich dann unterwegs Gedanken und Gedichte, Notizen zur Reise, Kostenkalkulationen (Zahlen hier und da) hinein und klebe auch mal die eine oder andere Eintrittskarte oder ortstypisches Verkehrsmittelticket mit ein. Auch Gegenstände wie eine hiesige Münze oder ein Grashalm wurden schon ins Buch geklebt. Es ist zwar schon ein Weilchen her, aber als ich meine alten Schulhefter bei einem neuerlichen Umzug einer „fast“ kompromisslosen Revision unterzogen habe, wurden alle lustigen Texte, Klausuren, Langeweile-Kritzelzeichnungen aus dem Unterreicht am Blattrand oder erinnerungswürde Abschnitte in einem blanko Buch von Moleskine integriert. Es entstand sozusagen ein Kollagenbuch der Erinnerung meiner Schulzeit.

Da mich das Thema Sceapbooking interessiert, bin ich drauf und dran nicht nur der Aufforderungen eines Geburtstagsgeschenks des Klassikers „Mach das Buch fertig“ zu folgen, sondern zusätzlich ein extra gezieltes Scrapbooking zu einem bestimmten Thema zu erstellen. In Gedanken denke ich da an das Thema meine am meisten gelesenen Autoren, Lieblingsautoren in der Presse, Zitate von denen, Bilder aus unterschiedlichen Publikationen, gar Foto (wenn vorhanden) etc. … Na mal sehen, was daraus wird … Eine Fortsetzung des Artikels folgt dann bestimmt!

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Scrapbooking gemacht? Sitzt Ihr gerade selbst an einem bestimmten Thema?

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Mein Sofa bei overthesofa.net

Sofa und Kunst – Künstler über und auf dem Sofa

Ausgedient hatte mein Sofa noch lange nicht, aber den Platz brauchte ich trotzdem und annoncierte kurzerhand mein geliebtes 2-Sitzer-Sofa im Internet. Bitte Selbstabholer und preiswert abzugeben für … und nun kommt die Überraschung: für einen Kunstraum in Berlin. Ich war erstaunt, als ich von Alexander Stolze Mitglied der Band UNMAP erfuhr wessen neue Heimat mein Sofa haben sollte. Jetzt befindet sich mein blaues Sofa, wenn auch nur auf Zeit, im „Tete“ auf der Schönhauser Allee 161A.

Kunstraum "Over The Sofa" im Tete in Berlin

Tete in Berlin – Schaufenster bei der Ausstellung „Over The Sofa“

Anna Chkolnikova & Andrea Huyoff führen eine Art Galerie. „Es ist eher ein Kunst- und Begegnungsraum, ein Treffpunkt für Künstler mit stets neuen kreativen Kunstangeboten und Kunstausstellungen“, wie  Andrea Huyoff konstatierte. „Wir sind keine klassische Galerie und bei uns soll neben der Kunst, die Idee und das Miteinander im Mittelpunkt stehen und natürlich fern ab jedem modernem Kunsthype auch bezahlbar sein.“ Mit dem Begriff Galerie, konnte Frau Huyoff sich nicht so recht anfreunden, „… wir sind gerade in einer Phase in der wir genau das definieren, was wir genau sind …“ und so hängen nunmehr über dem blauen Sofa, was einst in meinem Zuhause stand, mehrere Bilder von Künstlern, die auch gekauft werden können. Sofa und Kunst ergeben dann vielleicht doch etwas anderes als „eine Galerie“? Ein Zusammenspiel, eine Idee der besonderen Art ist es allemal; jedenfalls für mich. Wer will kann sich einfach auf das Sofa setzen und die Bilder auf der anderen Seite betrachten oder in einem Gespräch mit den Inhabern bzw. Gästen vor Ort über die Bilder „über dem Sofa“ diskutieren.

Over The Sofa - Kunst über dem Sofa

Over The Sofa – Kunst über dem Sofa

Die Ausstellung „over the sofa“, dafür gibt es auch eine bisher eher minimalistische Webseite mit dem Namen overthesofa.net, fand vom 3.12.2013 -18.12.2013 in den Räumen des „Tetes“ statt. Auch wenn schon sicherlich einen neue Idee einer Ausstellung im Januar winkt, so kann der Besucher gespannt sein, ob mein blaues Sofa vielleicht in nächster Zeit immer noch da steht oder schon weiter gezogen ist?

OVER THE SOFA & AUF DEM SOFA

Da meine Lieblingscouch schon einige Jahre auf Buckel hatte und nicht nur die Jahre, sondern überwiegend auch meine Wenigkeit – so zwischen beiden Lehnen -, hatte ich natürlich gehofft, dass sie einen neuen schönen Platz findet. Ob als Sofa für das Wochenendhaus, für Szenekneipe, für das Kinderzimmer oder in einer neuen WG, Möglichkeiten der Verwendung waren hier für die neuen Besitzer keine Grenzen gesetzt. Das mein blaubes Sofa nunmehr bei „over the sofa“ einen Platz fand, stimmte mich besonders freudig. Daher war es selbstverständlich, ja geradezu eine Pflicht, dass ich dem „Tete“ einem Besuch abstatte. Nach einem interessanten Gespräch überzeugte ich mich wiederholt, dass Bequemlichkeit & Gemütlichkeit immer noch des Sofas Motto ist. Jetzt jedoch bei: OVER THE SOFA!

Jens Böhme im Tete Berlin bei overthesofa.net

Jens Böhme im Tete Berlin bei overthesofa.net



Cornelia Funke ermutigt junge Leser und Autoren

Schreibt alles auf! – Betont Cornelia Funke in ihrer Lesung

Sie ist die die Autorin von „Tintenherz“ und „Herr der Diebe“ und lebt seit 2005 in den USA. Mit dem Buch „Herr der Diebe“ gelang der Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke im Jahr 2000 der internationale  Durchbruch.

Nun war sie wieder in Berlin und gab interessierten Lesern sowie Schülern eine Lesung aus ihrem neuesten Roman „Lebendige Schatten“ der Reckless-Reihe (1. Band, Steinernes Fleisch). Im Rahmen des 13. Ilb (Internationales Literaturfestivals Berlin) war sie zu Gast im Haus der Berliner Festspiele.

Autorenlesung Cornelia Funke Berlin

Lesung von Cornelia Funke in Berlin

Inhalt von Reckless:

„Jacob Reckless‘ düstere Abenteuer gehen weiter: In Band 1 hat er seinen Bruder Will retten können, doch der Preis war hoch. Wird sich die Motte auf seiner Brust, Zeichen des Feenfluchs, lösen und zu ihrer Herrin fliegen, ist Jacob dem Tode geweiht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt – und ein Wettkampf mit dem Goyl Nerron um den einen Schatz. Er kann die Welt auf der anderen Seite des Spiegels ins Verderben stürzen – und ist doch Jacobs einzige Rettung. Gemeinsam mit dem Mädchen Fuchs kämpft Jacob nicht nur um sein Leben.“

Im Anschluss der Lesung in Berlin gab die Schriftstellerin Cornelia Funke Antworten auf die neugierigen Fragen der Schüler. (Die Fragen stellten jeweils die Schüler wie auch zwischendurch ihre Dialogpartnerin am Lesepult.)

Auszüge einiger Fragen junger Leser mit Antworten der Autorin Cornelia Funke:

(Antworten paraphrasiert wiedergegeben)

Frage: Frau Funke, von wo kommen Ihre Ideen?

Die kommen einfach so … aber ganz ehrlich, ich habe früher schon gern Science Fiction und Fantasy gelesen. Und die Welt ist auch so – fantastisch. Ich glaube, dass die Welt ein sehr fantastischer und wunderbarer Ort sein kann, aber auch sehr viel Finsternis beinhaltet. Über beides muss man Bescheid wissen. Sonst kann man es ja nicht trennen. … Ich finde, dass Schriftsteller nach Worten fischen. Sie fischen nach Worten für andere. Wir sind: Wortfischer! Wir sammeln und erzählen die Geschichten. Dazu gehören eben auch die grausamen und die abscheulichen, die aus dieser Welt kommen.

Frage: Was war Ihr erfolgreichstes Buch?

Oh, das kann man so genau nicht sagen. Denn wenn man sich Drachenreiter anschaut, der war viele Wochen auf den Bestsellerlisten. Dagegen wurde die Tintenherz-Trilogie millionenfach verkauft. Und der Herr der Diebe“ gewann einige Preise. Daher ist dies nicht so direkt auszudrücken, welches erfolgreicher war.

Frage: Warum sind Sie nach L.A. (Los Angeles) gezogen?

Eigentlich war ich zur Buchmesse in L.A. eingeladen, auch um einen Preis für das Buch „Herr der Diebe“ anzunehmen. Sobald ich aus dem Flieger gestiegen war, habe ich mich in die Stadt verliebt. Los Angeles ist eine sehr wilde Stadt und eine sehr große Stadt, die sich jeden Tag neu erfindet. Sie ist eine Stadt, die in die Zukunft schaut. Sie ist nicht so alt und historisch wie die Städte in Europa. Das ist einfach anders.

Fragen: War es schon immer Ihr größter Traum Bücher zu schreiben?

Überhaupt nicht! Ich wollte Astronaut werden. Ich war fasziniert von der Mondlandung, wollte hoch hinauf – und weiter. Das war eine spannende Zeit und wir dachten damals: jetzt geht es hinaus in den Weltraum mit der Menschheit.

Frage: Wie viele Bücher wurden verfilmt?

7 Bücher

Frage: Wie sehr kannst Du bei der Entstehung eines Filmes mitreden?

Es ist ein wunderbares Gefühl einen Film zu machen, ihn entstehen zu lassen. Was am Ende heraus kommt, weißt du jedoch nie. Tintenherz hatte zum Beispiel ein Budget von 70 Millionen Dollar. Das Budget kommt hier vom Studio und da bestimmt auch das Studio wie der Film entsteht. Die Beeinflussung lag letztendlich in ein paar Casting-Entscheidungen bzw. durch ein paar Skriptänderungen.

Frage: Wie entsteht die 1. Idee für ein Buch? Was inspiriert Sie?

Ich lasse mit inspirieren durch alles was ich sehe, höre und erlebe. Ich habe auch immer ein Stück Papier dabei und einen Stift. Notfalls einen wasserfesten Stift, der auch auf der Haut schreibt. Sobald ihr eine Idee habt, schreibt sie auf! Sonst ist sie weg.

Frau Funke arbeitet viel mit Bildern als Inspiration, wie sie erzählt. Sie illustriert die Bücher meistens selbst. Wenn sie Bilder kreiert, dann meisten in schwarz-weiß. Bunte Illustrationen lässt sie lieber von anderen Künstlern entwerfen.

Frage: Kennen Sie Ihr Ende in den Büchern?

Ich bin jemand, der das Ende noch nicht kennt. Sonst beginne ich mich während des Schreibens zu langweilen.

Frage: Gehen die Spiegelwelten-Bücher weiter?

Ich nehme an, dass es sechs Bücher werden. Ja, sie gehen weiter.

Frage zu Ihrer Art und Weise, wie sie schreibt:

Mein Computer hat immer einen Namen: meiner heißt: Jack. Ich schreibe immer alle Skripte mit der Hand und übertrage dann die erste Fassung in den PC; da kann man dann viel gnadenloser korrigieren. In meinen Skripten klebe ich mir oft Fotos ein, damit ich mir vorstellen kann, wie eine Figur sein soll bzw. aussehen kann. Das kann zum Beispiel auch ein Schauspieler sein.

Frage: Schreiben Sie für ein bestimmtes Lesealter?

Ich schreibe für alle Alter. Ich bin Geschichtenerzähler und jeder soll selbst entscheiden, was er lesen will. Da ist das Alter völlig unabhängig.

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T.C.Boyle stellt neuen Roman San Miguel im Berliner Kino Babylon vor

T.C.Boyle wieder in Berlin

Der amerikanische Autor Thomas Coraghessan Boyle fand in diesem Jahr wieder den Weg nach Berlin. Am 17. September gab er eine Lesung im Kino Babylon und stellte im Rahmen seiner Deutschland-Lesereise und natürlich passend zum Internationalen Literaturfestival Berlin 2013 seinen neuen Roman „San Miguel“ vor.

San Miguel Kino Babylon Lesung mit T.C.Boyle

Literatur Live mit T.C.Boyle – San Miguel im Kino Babylon in Berlin

Zum Inhalt des Romans San Miguel

Eine einsame Insel vor der Küste von Kalifornien, die für die einen die Hölle ist, für die anderen das Paradies: Die schwindsüchtige Marantha verschlägt es 1888 nach San Miguel. Während sie sich, geplagt vom rauen Klima, von Monotonie und Einsamkeit, dem Leben entzieht, schafft es Adoptivtochter Edith, dem tyrannischen Vater und der verhassten Insel zu entfliehen. Jahrzehnte später zieht Elise Lester dorthin und findet mit ihrer Familie ihr Glück. Die Presse in den USA feiert die Lesters mitten in der Weltwirtschaftskrise als Inbild vom Mythos der Pioniere, doch die Idylle trügt. Boyle gelingt es meisterhaft, in dieser großen Saga das Schicksal dreier starker Frauen lebendig werden zu lassen. (Quelle: hanser-literaturverlage.de)

Boyles Erstling Wassermusik in neuer Übersetzung

Signierstunde mit T.C.Boyle - Literatur Live San Miguel

T.C.Boyle signiert San Miguel

Boyle lieferte seinen Fans wieder eine interessant-amüsante Lesung mit frischen-witzige Details aus seinem Leben als Autor. Handelt es sich im Roman von San Miguel um die Geschichte dreier Frauen, wird sein neuer Roman – den er gerade beendet hat – ein rein männlicher Roman sein, wie er betonte. Der Roman wird haarig sein, er wird archaisch und brutal sein, erklärte er. Zudem soll nächstes Jahr sein erster Roman „Wassermusik“ (1982) noch übersetzt von Werner Richter in einer neuen Übersetzung von Dirk van Gunsteren erscheinen. Die Übersetzung des Textes von San Miguel aus dem Englischen stammt ebenfalls von Dirk van Gunsteren.

Nach der Lesung nahm sich Boyle wieder Zeit bis zum letzten Fan und signierte fleißig jedes Buch, das ihm vor die Nase gesetzt wurde. Zum Thema Reise, meinte Boyle: „That’s what I think about traveling.“ und schrieb spontan Folgendes in mein Reise-Buch:

T.C.Boyle Signatur und Bild zum Thema Reisen

T.C.Boyle mit Signatur und Bild zum Thema Reise

Pressestimmen zu T.C.Boyles Lesereise:

Autor T. C. Boyle begeistert mit „San Miguel“ seine Leser (rp-online.de)

T. C. Boyle hat einen Insel-Western geschrieben (welt.de)

Boyle zum Thema Internet auf focus.de:

Autor und Blog-Pionier T.C. Boyle hadert mit dem Internet (focus.de)

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Mark Wilkinson gibt Konzert in der Berliner Location Marie Antoinette

Singer und Songwriter Mark Wilkinson zu Gast in Berlin

Fünf Jahre hat es gedauert bis der Sänger und Songschreiber Mark Wilkinson wieder ein Konzert in Berlin gegeben hat. Im August 2008 war er in der Art und EventBar OXIDENT auf der Frankfurter Alle 53 zu hören. Er spielte Lieder aus seinem Debüt-Album Cellophane Life.

Der Musiker Mark Wilkinson aus Australien mit fantastischem Auftritt in Berlin

Marie Antoinette Berlin Partylocation

Bar- und Partylocation Marie Antoinette in Berlin

Dieses Jahr hat es ihn in die Berliner Bar- und Partylocation Marie Antoinette in der Holzmanstraße 15/18 verschlagen. Neulinge und Fans der Musik konnten gespannt Marks Stimme lauschen und bekannte Lieder wie „Celephane Life“ oder „Baptism By Fire“ wie auch neue Songs vom 2011er Album „Truth Come Running“ hören. Meine persönlichen Lieblingssongs auf dem Album „Truth Come Running“ von Mark Wilkinson sind: „All I Ever Wanted“ & „Keep Fighting“. Die kleine, aber feine Lokaltität Marie Antoinette war gut besucht, auch die Akustik war passend und angenehm für die Besucher des Konzerts.

Mark Wilkinson singt mit Gefühl  in der Stimme und in Begleitung seiner Gitarre

Mark Wilkinsons Auftritt war ein erlebnisreiches Konglomerat aus Stimme, Musik und Rhythmus. Er sang natürlich live, er sang mit Gefühl, er sang mit Bedacht … Mark Wilkinson singt stets mit seinem Herzen und seiner Kreativität und spielt dazu virtuos auf der Gitarre. Man muss ihn einfach live erleben!

Marie Antoinette - Mark Wilkinson in Berlin

Mark Wilkinson beim Auftritt im Marie Antoinette in Berlin

Am selbigen Tag konnten Fans ihn schon vorm Brandenburger Tour sehen, ein Bild auf seiner Facebook-Fanpage (Mark Wilkinson) zeigt ihn in seinem Element. Schade nur, dass Mark Wilkinson zum Worldwide Music Day, dem Tag „Fest der Musik“ (Fête de la Musique), nicht in Berlin verweilt. Stets am 21. Juli zum Sommerbeginn sind auch hier in Berlin wieder viele Künstler, ebenso wie Mark Wilkinson live am Brandenburger Tor, auf der Straße und in Bars live zu erleben. Auch wenn es nur eine Vermutung ist, so spielt Mark Wilkinson mit Sicherheit, wenn an diesem Tag schon nicht in Berlin, dann zum Festtag der Musik irgendwo auf seiner Gitarre unter freiem Himmel – irgendwo? Gerade da sicherlich, wo er sich aufhält und seine Gitarre dabei hat – denn als Straßenmusiker ist er da in seinem Element.

Ein kreativer Geist mit Text und Musik

Mark Wilkinson Sänger

Sänger Mark Wilkinson

Seine Lieder sind melancholisch-elegisch, aber zum Teil auch feurig und besitzen einen eigenen Charme sowie besonderen Elan. Marks Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert und geht direkt ins Blut. Er schaffte es als unabhängiger Künstler 2006 mit seiner Cellophane Life EP 30.000 Tonträger zu verkaufen. Auf YouTube hat er sich eine weltweite Fangemeinde aufgebaut. Mit „A Year of YouTube“ hat er seinen kreativen Geist neuerlich unter Beweis gestellt und ein ganzes Jahr lang jede Woche einen neuen Song online gestellt. Die Aufrufe sprechen für sich.

Mark Wilkinson auf Tournee

Nach Berlin führt Mark Wilkinsons Europa-Tournee weiter nach Dublin und London. Weitere Konzerte finden leider bis Jahresende nur noch in Australien statt. Wer ihn live sehen will, muss sich quasi ins Outback begeben. Na nicht wirklich ins Outback, aber zumindest nach Australien in Städte wie  Geelong, Canberra, Sydney oder zum letzten Termin in diesem Jahr (laut Homepage) nach Katoomba.

Fans von Mark Wilkinson in Deutschland können nur hoffen, dass er seine Aussage wahr macht. Er meinte zu mir: „Ich möchte gern nächstes Jahr wieder nach Deutschland, nach Berlin kommen!“

„Okay Mark, bis dann … wieder zurück in Berlin.“

Der Künstler Mark Wilkinson im Netz

Hier geht es zur offiziellen Webseite des Künstlers Mark Wilkinson: http://www.markwilkinsonmusic.com/

Hier geht es zum offiziellen YouTube-Channel: YouTube – Mark Wilkinson

YouTube Videos von Mark Wilkinson auf dem Blog – Der Tausendfüßler:

Mark Wilkinson Video „Cellophane Life“

Mark Wilkinson Video “Baptis m By Fire”



Martin Walker stellt fünften Fall „Feme Fatale“ von Bruno, Chef de Police in Berlin vor

Zu Gast im Kulturkaufhaus Dussmann – Autoren-Lesung mit dem Schriftsteller Martin Walker

Der Journalist und Autor Martin Walker war wieder zu Gast in Berlin. Im Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin stellte er zusammen mit der Kulturjournalistin Shelly Kupferberg seinen neuen und nunmehr 5. Bruno-Roman vor. Er trägt den Namen „Feme Fatale – Der fünfte Fall für Bruno Chef de police“. Walker, eher bekannt als Journalist, erhielt 1978 den britischen Reporter-des-Jahres-Preis. Mit seinen Romanen „Bruno Chef de Police“, „Grand Cru“, „Schwarze Diamanten“, „Delikatessen“ sowie mit dem Kriminalroman „Schatten an der Wand“ hat er sich ebenfalls als Schriftsteller einen Namen gemacht. Seine Fangemeinde wird immer größer und die Leser konnten durch die Interviewerin Shelley Kupferberg einiges Neues über das Leben des Autors und den neuen Roman „Feme Fatale“ erfahren.

Martin Walker Lesung Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin

Martin Walker – Lesung Kulturkaufhaus Dussmann

Martin Walker sprach in der Lesung Deutsch und betonte gleich zu Anfang, dass er 2 Jahre lang Deutsch im Gymnasium gehabt hatte. Er meinte jedoch, dass er noch viel dazu lernen müsse und wolle; vor allem neue Worte. So lautete wortwörtlich sein Einstieg: „Ich habe vor so einer Lesung immer Lampenfieber, aber …“ er fasst neben sich, „ … nach einem Glas Wein, … ich bin: Rampensau!“ Alles lachte, denn die Betonung lag auf „Rampensau“ – und er gab dem Publikum zu verstehen, dies sei wieder ein neues Wort, das er nutzte.

Herr Walker – Wie haben Sie das Périgord entdeckt?

Auf die Frage von Frau Kupferberg wie Martin Walker das Périgord entdeckt habe, erzählte er von einem Freund, der in den 80er Jahren eine Frau aus dem Périgord geheiratet hat. Die Inspiration zum Roman und zur Figur Bruno Courrèges selbst ereilte Martin Walker wiederum im Tennisclub vor Ort. Sein Tennispartner, gleichzeitig auch der Dorfpolizist und ein Freund, war und ist für ihn eine interessante Persönlichkeit. Die Sichtweise seines Freundes, z.B.  der Unterschied zwischen Gesetz und Menschlichkeit, beeindruckte ihn. Das nahm Martin Walker als Inspiration und „siehe da, ich hatte meinen Charakter“. Jedoch hat er mit seinem Bruno schon einen eigenen Charakter erschaffen, meint Walker, zumal seine „Inspiration“ doch ein wenig korpulenter ist als sein Protagonist Bruno Courrèges. Dabei lächelt Walker freundschaftlich und denkt sich vielleicht: Er möge mir diesen Vergleich verzeihen. Doch nicht nur die Figur Bruno hat reale Vorbilder. Neben ihm sind z.B. auch der Baron oder der Bürgermeister aus dem realen Leben entlehnt.

Autor Martin Walker und Kulturjournalistin Shelly Kupferberg - Lesung in Berlin Dussmann

Autor Martin Walker und Kulturjournalistin Shelly Kupferberg

Herr Walker – Was lieben Sie am Périgord?

Eindeutig: „Lebensmittel, Wein, Klima und natürlich die Geschichte“, erklärt Martin Walker. Etwas in dieser Region ist seine Heimat. Vor allem sind es die Freunde … „Ich esse niemals allein. Wenn wir zusammensitzen und ich von meinem neuen Roman erzähle, den ich derzeit schreibe, dann sage ich immer meinen Freunden, dass ich von den wunderbaren Frauen und intelligenten Männern schreibe. – Wunderbar Martin, wunderbar! Mehr Wein! – erschallt es dann. Und jetzt, wo er fertig ist, können sie natürlich lesen, was ich wirklich geschrieben habe“, sagte er schmunzelnd und unkommentiert.

„Feme Fatale – Der fünfte Fall für Bruno Chef de police“

Zurzeit erscheint in Großbritannien schon der 6. Bruno-Roman (The Resistance Man. Quercus, London 2013). Hierzulande gibt es erst einmal den 5. Fall „Feme Fatal“ zu lesen.

Cover Der fünfte Fall für Bruno Chef de police Martin Walker

Buchcover Diogenes: Feme Fatale – Der fünfte Fall für Bruno Chef de police von Martin Walker

Das Périgord ein Paradies für Schlemmer, Kanufahrer und Liebhaber des gemächlichen süßen Lebens. Doch im April, kurz vor Beginn der Touristensaison, stören ein höchst profitables Touristenprojekt, Satanisten und eine nackte Frauenleiche in einem Kahn die beschaulichen Ufer der Vézère. Und Bruno, den örtlichen Chef de police, stören zusätzliche höchst verwirrende Frühlingsgefühle. (Klappentext Diogenes)

Auf die Frage, warum der Roman in Deutschland immer im Mai erscheint, antwortet der Autor Martin Walker erfreut: „Weil dann Spargelzeit in Deutschland ist!“ Das Publikum lacht erneut. „Es hat halt alles einen kulinarischen Hintergrund“, stellt die Interviewerin Shelly Kupferberg lächelnd fest.

Das Kulinarische in den Romanen von Martin Walker

Martin Walker - Das Perigord - Ein kleiner Reiseführer

Das Perigord – Ein kleiner Reiseführer von Martin Walker

Mit einem kleinen Mini-Reiseführer in Broschüren-Form „Das Perigord – Ein kleiner Reiseführer von Martin Walker“, der diesem Roman beiliegt, erfüllt Martin Walker den Wunsch seiner Leser, ein paar Reise-Tipps seiner Lieblingsregion dem Périgord in Frankreich zum Besten zu geben. Das ist auch typisch für den Journalisten in Martin Walker, denn er liebt es zu recherchieren. Zu jedem seiner Romane, erklärt Walker, hat er recherchiert wie z.B. zum Thema Résistance oder auch in Bezug auf die deutsche Stadt Weimar. „Ich war Journalist und muss immer recherchieren. Ich muss schreiben wie ein Journalist, meine Romane sind deshalb auch ein bisschen wie eine Dokumentation und da kommt der Journalist einfach durch.“ Es stimmt! Martin Walker war nicht nur, sondern er ist auch als Schriftsteller ein Journalist. So erfährt beispielsweise der Leser interessante Fakten auch zum kulinarischen Thema Trüffel wie im Fall von „Schwarze Diamanten“.

Auch im 5. Teil „Feme Fatale“ des Bruno-Zyklus steht das Kulinarische wieder mit im Vordergrund. Jedes Rezept, das Bruno im Buch kocht oder kreiert, hat Martin Walker auch selbst ausprobiert, betont er. „Meine Frau sagt immer zu mir: Mit jedem Bruno-Roman hast du 2 neue Kilos.“ Er schwärmt und stellt anschließend ein neuerlich gelerntes deutsche Wort vor:  Das Périgord ist so etwas wie … mein Schlaraffenland.

Sämtliche bisher erschienen Romane des Bruno-Zyklus des Autors Martin Walker:

  • Bruno Chef de police, Diogenes, Zürich 2009.
  • Grand Cru. Der zweite Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2010.
  • Schwarze Diamanten. Der dritte Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2011.
  • Delikatessen. Der vierte Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2012.
  • Feme Fatal. Der fünfte Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2013.

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Hellmuth Karasek stellt sein neues Buch „Auf Reisen“ vor: Mit Witz

Erfahren habe ich von Karaseks Anwesenheit in Berlin Mitte durch den Vielfalter von Dussmann. Denn da schaue ich ab und zu beim Stöbern im Kulturkaufhaus hinein. Den Termin der Lesung von Hellmuth Karaseks neuem Buch „Auf Reisen – Wie ich mir Deutschland erlesen habe“ aus dem Verlagshaus Hoffmann und Campe hatte ich mir somit notiert. Ich wusste jedoch nicht, ob ich aufgrund meiner täglichen Arbeit pünktlich vor Ort sein konnte.

Am Anfang war schon das Ende in Sicht – Lesung von Hellmuth Karasek gut besucht

Buchtitel Hellmuth Karasek Auf Reisen Wie ich mir Deutschland erlesen habe

Buchtitel Hellmuth Karasek Auf Reisen Wie ich mir Deutschland erlesen habe

Da stand ich nun, noch vor Beginn der Lesung mit einigen anderen Literaturinteressierten vor dem Einlass und vor zwei Damen, die höflich aber konsequent uns und den Besuchern mitteilten: „Der Saal der Lesung ist voll. Aus sicherheitstechnischen Gründen können wir niemanden mehr hinein lassen, außer es kommt wieder jemand heraus. Es tut uns leid.“ Etwas enttäuscht war ich schon, aber nicht so sehr, dass ich nun schniefend wieder von dannen zog, zumal durch die vehemente Konsequenz der Buchhändlerinnen hier eine gewisse Gerechtigkeit und Ordnung im Buchstaate herrschte. Das freute mich.

Ich erkundigte mich nach dem Ende der Lesung und ob Herr Karasek signieren würde. Eine der Damen gab mir entsprechend Auskunft und ich suchte mir daraufhin innerhalb des Kaufhauses jene  Ecke, wo das neue Buch des Autors zu finden war. Interessanterweise handelt sein neues Buch vom Thema Reisen. Da auch ich demnächst eine Reise vor habe, war es nur vernünftig, dass ich da blieb und ich mich durch seine Lektüre inspirieren ließ. Ich las hier und da ein paar Passagen und genoss die Anekdoten und Erzählweise. Vertiefte mich derart, dass schnell eine halbe Stunde im Nu verflog.

Der Witz am Ende – Das vorzeitige Ende der Lesung, war erst der Anfang

Lesung Hellmuth Karasek mit Signierstunde in Berlin

Hellmuth Karasek Signierstunde in Berlin

Zurück zum Leseareal gelaufen, fiel mir auf, dass plötzlich kein Mensch mehr auf Einlass wartete und die Lesung noch lange nicht zu Ende war. Bevor ich etwas sagen konnte, teilte eine der beiden Damen mir mit: „Sie können gern eintreten.“ So kam ich dann doch noch in den Genuss der Lesung von Hellmuth Karasek. Ich setzte mich und empfand die witzige Leseart, die der Autor  darbot, als spannend und amüsant. Der bekannte Literaturkritiker, der einst zusammen mit Marcel Reich-Ranicki, Sigrid Löffler und einem wechselndem Teilnehmer (ab 1990) im ZDF in der Sendung „Das Literarischen Quartett“ Bücher besprach, schaffte es sein Publikum auf intelligente Art und Weise sprachvirtuos in den Bann zu ziehen. Ich erlebte somit die Geschichte, dass Karasek im Zug mit Günter Grass verwechselt wurde, fast hautnah. Weiterhin erhielt ich einen Vergleich, was der Unterschied ist, das letzte Kapitel von Karaseks neuen Buches „Auf Reisen“ in einer stillen Ecke zu lesen und gleich anschließend dieses live vorgelesen zu bekommen.  Das letzte Kapitel seines Buches handelte von Signierstunden nach der Lesung.  Witzigerweise befand ich mich gerade annähernd in einer „Das Drama im Drama“-Situation. Denn der Autor, wie auch das Publikum, dem ich zugehörig war, standen ebenfalls kurz vor der gerade beschriebenen Signierstunde. Einfach komisch: Denn die zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgte Geschichte würde sich gleich aufs Neue, sicherlich mit gleichen Nuancen, in der Realität wieder finden!

Herr Karasek erzählt ein Witz

Es lohnt sich, mit Herrn Karasek und seiner lockeren-witzigen Art auf Reisen zu gehen und der Stimme in seiner Lesung zu folgen. Dies gipfelte dann letztendlich in seinem Angebot an das Publikum als Zusatz 3 Witze zu erzählen. Einer davon gefiel mir derart, sodass ich aus dem Lachen nicht mehr heraus kam. Da ich diesen nun selbst schon 2 Mal erzählt habe und er sich in mir manifestiert hat, möchte ich ihn hier einfach mal paraphrasieren:

Treffen sich zwei Männer.

Sagt der eine zum anderen: „Du bist aber auch ein bisschen dicker geworden.“

Erwidert der andere:  „Nun ja, wie das so ist. Sonntagabend. Schaust Tatort, danach vielleicht noch den Jauch. Meistens gehe ich danach ins Bett. Meine Frau liegt schon drin und ich mach das Licht aus. Dann fass ich sie an und sie erschrickt sich immer und sagt: ‘Is was!?!‘ … und dann … dann geh ich eben zum Kühlschrank.“

Herr Karasek signiert mein Reisetagebuch

Reise-Tagebuch Jens Böhme mit Widmung von Hellmuth Karasek

Reise-Tagebuch Jens Böhme mit Widmung von Hellmuth Karasek

Wie im letzten Kapitel seines Buches „Auf Reisen – Wie ich mir Deutschland erlesen habe“ stand ich nun als einer der letzten aus dem Publikum vor ihm. Ließ mir sein neues Buch signieren und auch gleich noch „Auf der Flucht. Erinnerungen“ und bat Hellmuth Karasek spontan – denn ich hatte es an diesem Tag glücklicherweise dabei und wenige Tage zuvor gekauft  – mein Blanko-Reisetagebuch für die geplante USA-Reise ebenfalls noch zu signieren. Eine persönliche Widmung für Jens Böhme: Sozusagen ein schriftlicher Anfang einer anderen Reise als jene von Karasek , meiner Reise und  meiner Reise-Notizen. Es soll ein inspirierender Aufhänger sein, von dem was folgt. Ein Gruß, eine Art Vorwort von Schreiberling zu Schreiberling.

Er schrieb auf die 5. Seite des Reise-Tagebuches:

Kreative Reisegrüße

und viele interessante Entdeckungen

und Begegnungen

und Erlebnisse

wünscht

Hellmuth Karasek

März 2013

Als er so schrieb, kam mir der Gedanke. Was würde wohl der Literaturkritiker Herr Karasek zu meinem Roman „Der Tausendfüßler“ sagen? Leider hatte ich kein Exemplar dabei und werde es wohl nie erfahren …

Seine Widmung und sein Buch gehen jedoch demnächst mit mir auf Reisen. Somit kann ich am Ende wahrlich reimhaft sagen:

Hab nun, ach! …

… Den Karasek mit im Gepäck!

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