Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Wikipedia muss unabhängig bleiben! – Spendenkampagne der Jimmy Wales Wikipedia

Spendenaufruf von Wikipediagründer Jimmy Wales

Alle guten Dinge sind drei!“ lautet ein bekanntes Sprichwort. Um ein Zeichen – wenn auch nur ein kleines Zeichen – zu setzen, habe ich gestern 3 EURO an die Wikipedia gespendet. Es ist eine symbolische Spende, doch wenn alle Wikipedianutzer nur einen kleinen Betrag zur Wikipedia-Enzyklopädie spenden würden (bei 450 Millionen Menschen die Wikipedia im Monat nutzen), dann wäre die Spendenkampagne in einer Stunde vorbei. So lautet es zumindest im Aufruf von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und vielen anderen Autoren, die sich für die Unabhängigkeit des Lexikons einsetzen.

Nummer fünf in der Welt – die Webseite Wikipedia

Wikipedia ist die Nr. 5 der am häufigsten besuchten Webseiten der Welt und dafür fallen Kosten für Technik, Infrastruktur, Personal und Unterstützung der Autoren an. Es wird betont, dass keine kommerziellen Interessen verfolgt werden und das Ziel „freier Zugang zum Wissen“ ist. Damit auch zukünftig keine Werbebanner zu sehen sind und das „freie Wissen“ fundiert digital-lexikalisch sowie unverfälscht allen zur Verfügung steht, auch ein Beitrag in Form eines Artikels auf meinem Blog.

Nachdem ich mein Knöpfen gedrückt habe, lautete mein publiziertes Statement:

Screenshot Wikipedia-Spendenkampagne

Wikipediakampagne Spendenaufruf Screenshot

10:27 Uhr / Jens Böhme / Berlin / 3,00 / Ich finde die Die und das Univesum von Wikipedia fantastisch. Nutze Wikipedia täglich, habe selbst einen Autoren-Account und stehe für ‚freies Wissen für alle Menschen‘ unter der Beachtung der Urheberrechte und fundierter Recherche. Da jede Spende hilft, hier meine Spende: ‚Aller guten Dinge sind drei.‘

Es ist interessant zu lesen, was andere Menschen über die Wikidpedia denken. Und es ist wahr: Wer hätte vor ca. 10 Jahren gedacht, dass sich daraus eine wirkliche nutzbare Enzyklopädie entwickelt, die von allen Menschen gefüttert, quasi mitgestaltet und genutzt werden kann. Hoffen wir, dass es so bleibt!

Hier geht’s zur Wikipedia: deutschsprachigen Wikipedia

Interessantes zu CC-Lizensen und Urheberrecht unter: Was bedeutet CC?

Weitere interessant Blogartikel zum Urheberrecht:

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Urheberrecht – Das Kürzel COPYRIGHT: Wie lautet die Tastenkombination für das Copyright-Zeichen?
Zeichen für Copyright

Zeichen für Copyright

Sinn und Zweck des Copyright-Zeichens

In der Kreativwirtschaft gebrauchen Autoren, Texter, Konzepter, Musiker, etc. das Copyright-Zeichen, um auf ihre Kreativleistung hinzuweisen. Es dient auch dazu sicher zu stellen, dass bei Benutzung ein entsprechendes Entgelt für das schon fertige Produkt (z. B. Text, Bild, Melodie) anfällt. Bei einem Autor beispielsweise steckt eben eine kreative Leistung in Form eines Textes dahinter. Das kann ein ganzer Roman oder auch nur ein Artikel oder ein echt witziger Claim für die Werbung sein. Dafür wurde Zeit investiert, auf die nötige Inspiration gewartet und mit Worten gekonnt jongliert bzw. mit erworbenen oder recherchiertem Fachwissen ein Endprodukt mit Mehrwert erstellt. Ganau diese Leistung sollte von jedem respektiert und honoriert werden! Schließlich müssen auch die Kreativen von etwas Leben.

Wie lautet nun die Tastenkombination für das Copyright-Zeichen?

Das Zeichen für Copyright in der Tastenkombination

Es gibt verschiedene Möglichkeiten via Computer seine Kreativleistung – geistiges Eigentum – zu kennzeichnen:

  1. über Microsoft Word – [ALT] + 0169 oder [ALT] + 184 auf dem Nummernblock der Tastatur
  2. auf Notebook-Tastaturen besteht die Möglichkeit über die Fn-Taste das Copyright-Zeichen zu generieren
  3. Copyright für Mac Computer: „ALT“ und „G“.
  4. in Microsoft Word funktioniert z.B. auch „ALT GR + C“.
  5. wenn alles nicht hilft oder gerade machbar ist, dann kann sich der Kreative mit der einfachen Zeichenzusammensetzung (c) bedienen

Autoren und andere Kreative in Brot und Lohn

Wer liest nicht gern ein Buch und lässt sich von der Geschichte fesseln? Wer geht nicht gern mit dem Partner ins Kino und taucht ab in eine andere Welt und wer mag es nicht bei einem Lied zu tanzen oder zu entspannen? Autoren müssen und wollen von ihren Produkten leben. Vor allem wollen sie ja weiterhin ihren Beruf, ihre Berufung ausüben und das nächste Projekt verwirklichen. Daher ist es nur fair, wenn diese Kreativ-Leistung anerkannt und entsprechend honoriert wird. Bei Autoren sind es oft die Tantiemen oder die weiteren Verwertungsrechte (Urheberrecht §15 UrhG, Regelung in den §§ 16-22), die ihr geistiges Eigentum schützen und ihnen eine Basis zum Leben geben. Das „Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte“ kann jeder Interessiert auch im Internet nachlesen.

Andere Artikel zum Thema Urheberrecht auf dem Blog „Der Tausendfüßler“:

Urheberrecht – Die Signatur des Herrn Geheimrats Johann Wolfgang von Goehte

Zum Thema Urheberrecht – Kleinzitat

 



Urheberrecht – Die Signatur des Herrn Geheimrats Johann Wolfgang von Goethe

Die Unterschrift des deutschen Dichters Johann Wolfgang v. Goethe

Der Herr Goehte wird geliebt oder verflucht oder von beidem etwas. Von den Schüler wohl eher verflucht, denn wenn es wieder heißt „Faust I“ und „Faust II“, dann gehen die Mimiken nicht gerade in den Bereich von Freude über. Klar, es gibt auch jene, die gern an den Geheimrat aus Weimar zurück denken und wenn der Literaturinteressierte sich später noch einmal mit dessen Texten auseinandersetzt so wird er sicherlich das ein oder andere Schmankerl entdecken und die großartige Literatur zu würdigen wissen. Was aber hat Johann Wolfgang von Goehte mit dem Urheberrechtsschutz zu tun? Nun …

Es folgt die Unterschrift von Johann Wolfgang von Goethe:

Signatur - Johann Wolfgang Goethe

Signatur – Johann Wolfgang Goethe

Goethes Unterschrift, eine Signatur die nicht mehr unter das Urheberrecht fällt

Diese doch sehr anmutende Unterschrift des Herrn Geheimrats besitzt kein Urheberrechtsschutz mehr und kann demzufolge in Artikel eingebunden werden. Diese Unterschrift von J. W. v.  Goethe ist „gemeinfrei“. So jedenfalls erfährt der Leser es bei bei Wikipedia – Signatur Johann Wolfgang von Goethe. Warum das so ist: Die gesetzliche Schonfrist von 70 Jahren, nach dem Tod des Urhebers ist seit dem Tod von Johann Wolfgang v. Goethe am 22. März 1832 in Weimar abgelaufen, (geb. wurde er am 28. August 1749 in Frankfurt am Main). Daher ist die Unterschrift des Dichters Goethe auch bei Wikipedia „erhältlich“. Wichtig in diesem Zusammenhang zu wissen, ist der Fakt: Nicht nach dem Erscheinen eines Werkes gelten diese 70 Jahre, sondern nach dem Tod des so genannten Urhebers.

Da dies hier ein Literaturblog ist, soll natürlich auch das Thema Urheberrecht bzw. Schutz von geistigem Eigentum von Zeit zu Zeit Beachtung finden. Für Kreative, ob Künstler im Musikbereich, Journalisten, Maler oder Autoren ist es äußerst wichtig, dass ihre Rechte und ihre kreative Arbeit geschützt wird. Denn viele Künstler bestreiten ihren Lebensunterhalt durch ihre Werke, dem Akt etwas aus eigener geistiger Leistung erschaffen zu haben. Die oben erwähnten 70 Jahre  gelten für die Europäische Union, die USA, Australien und noch weitere Länder.

Internet ist kein rechtsfreier Raum – Urheberrechet beachten!

Das Internet ist ein Hort an Quellen, Informationen sprich: an Texten aller Art. Auch hier haben Menschen sich kreativ mit bestimmten Thematiken auseinander gesetzt. Alles was geistig in Eigenleistung erschaffen wurde und einen höheren schöpferischen Akt darstellt fällt unter das Urheberrecht. Der ehemalige Verteidigungsminister Theodor zu Gutenberg hat dies in seiner wissenschaftlichen Arbeit am eigenen Leibe zu spüren bekommen und musste sogar seinen Doktortitel abgeben. Für Otto-Normalverbraucher kann es arg teuer werden, wenn Texte und Bilder ohne Einverständnis des Urhebers bzw. des Besitzer der Rechte einfach per „copy and paste“ benutzt werden.

Kreative Leistung mit einem Endprodukt entsteht in Form von Bildern (Fotos, Gemälde), Software (Programmierungen) und natürlich von Texten (Kurzgeschichten, Romanauszüge, journalistische Texte, wissenschaftliche Arbeiten etc.pp.). Diese Leistungen unterliegen, sofern diese nicht im Internet oftmals über CC-Lizenzen frei gegeben wurden, dem Urheberrechtsschutz. Das allseits bekannte Copyright Zeichen steht oftmals als Hinweis für den Leser, das hier Rechte existieren, die möglicherweise bei Benutzung bzw. „Kopie“ verletzt werden.

Was sind eigentlich CC-Lizenzen? Die Gesellschaft Creative Commons (engl. Schöpferisches Gemeingut) hat im Internet verschiedenen Standard-Lizenzverträge kategorisiert mit deren Hilfe Autoren Nutzern einfache Nutzungsrechte einräumen können. Es existieren Abstufungen der Freiheitsgrade. Bei einigen Werken wird weigehend völlig auf das Urheberrecht verzichtet, bei anderen gibt es einen Vorbehalt z.B. bei Fotos: Abdruck ja, aber keine Veränderung. Das gleiche gilt auch bei Texten.

Auch dieses Blog legt Wert auf Kennzeichnung der Texte bei Benutzung oder Zitat von „Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman“. Einzelne Texte werden entsprechend gekennzeichnet, wenn sie denn „zur freien Verfügung“ stehen sollten. Folgende Rechte-Module über CC-Lizenzen können dabei Anwendung finden: Creative Commons – Die Rechtemodule



Zum Thema Urheberrecht – Kleinzitat

Kann der Abdruck von Kleinzitaten urheberrechtlich unbedenklich sein?

„Schriftsteller und Dichter erschaffen textliche Werke und können anderen Nutzrungsrechte daran einräumen. Verfügt man nicht über diese Nutzungsrechte, so darf man die Werke dieser Urheber grundsätzlich nicht verwenden.“

Dies ist der Teaser einer interessanten Pressemitteilung zum Thema Urheberrecht in Verbindung mit der Verwendung von Kleinzitaten der Partnergesellschaften LADM – Liesegang Aymans Decker Mittelstaedt & Partner (Rechtsanwälte, Wirtschaftprüfer, Steuerberater).

In der Pressemitteilung des Unternehmes auf firmenpresse.de wird ein kleiner interessanter Fall dargelegt in dem es um einen Rechtsstreit der Erben eines deutschen Schrifstellers mit der Stadt München geht. Außerdem erfährt der Leser, ob es sich nun um einen Rechtsvertoß handelte oder nicht.

Mehr darüber zu lesen hier: Pressemitteilung – Abdruck von Kleinzitaten kann urheberrechtlich unbedenklich sein