Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Hellmuth Karasek und Jens Böhme
Hellmuth Karasek und Jens Böhme

Hellmuth Karasek und Jens Böhme

 

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Helmut Krausser und Jens Böhme
Helmut Krausser und Jens Böhme in Berlin

Helmut Krausser und Jens Böhme

Buchpremiere von Helmut Kraussers Roman “Nicht ganz schlechte Menschen” in der Buchhandlung Stadtlichter



Buchpremiere von Helmut Kraussers Roman „Nicht ganz schlechte Menschen“ in der Buchhandlung Stadtlichter

Der Roman „Nicht ganz schlechte Menschen“

Helmut Kraussers neuer Roman „Nicht ganz schlechte Menschen“ handelt von einem Zwillingspaar, das gegensätzlicher nicht hätte sein können. Obwohl, wie Krausser nach der Lesung erklärt, beide Protagonisten alle Chancen, Möglichkeiten und Voraussetzungen in gleicher Art und Weise haben, entwickeln sie sich in unterschiedliche Richtungen. Genau darum geht es Krausser, „die Welten zweier Brüder zu schildern, die vom Genpool, vom sozialen Hintergrund  nicht gleicher hätten sein können, sich aber doch beide auf so unterschiedlicher Art und Weise entwickeln.“ Mit Helmut Kraussers neuem Roman, erschienen im DuMont Bucherlag, taucht der Leser ab in die dreißiger Jahre, nach Berlin, nach Paris und Barcelona. „Alltag und Abgründe einer Epoche“, heißt es auf dem Schutzumschlag und wer Kraussers Romane kennt, weiß, dass der Autor von „Einsamkeit, Sex und Mitleid“ oder „Die Kartongeschichte“ nichts auslässt und es hier thematisch direkt in den Alltag, aber insbesondere auch ins Fleischliche, ins Triebhafte geht.

Lesung in der Buchhandlung Stadtlichter in Berlin Kreuzberg

Buchhandlung Stadtlichter Berlin in Berlin Bezirk Kreuzberg - Flyer

Buchhandlung Stadtlichter in Berlin Kreuzberg

Die kleine aber feine – Buchhandlung Stadtlichter – auf der Bürknerstrasse 1 nahe dem Maybachufer in Kreuzberg hatte zur Buchpremiere am 15.09.2012 von „Nicht ganz schlechte Menschen“ geladen. Karten waren rar und schnell weg, da schließlich anders als bei den „großen Ketten“ nur begrenzter Platz zur Verfügung stand. Kurz vor 20 Uhr traf der Schriftsteller Helmut Krausser ein und dann ging es auch schon los. Er setze sich in Front vors Mikrofon, würde ca. 50 Minuten lesen und stünde anschließend für Fragen und das Signieren der Bücher bereit. Genauso gestaltete sich die Lesung auch. Sein Schreibstil ist intellektuell und detailreich und seine Lesestimme sowie der Rhythmus passten zur Atmosphäre in der Buchhandlung, um die Geschichte hörbar zu formen. Ein zwei Unterbrechungen gab es von nachfolgenden Besuchern, die das Publikum mit einem Schmunzeln wahrnahm und der Autor selbst mit galanter Gelassenheit; zumindest wirkte es so.

Interessantes zur Entstehung des Romans

Nach der Lesung kam es dann zu Fragen und dabei erläuterte Helmut Krausser auch wie es zur Entstehung des Romans kam. Eine Frage lautete:

Wie entstand der Roman?

Roman von Helmut Krausser - Nicht ganz schlechte Menschen - Buchpremiere

Nicht ganz schlechte Menschen – Roman von Helmut Krausser – Eintrittskarte der Buchpremiere

Krausser antwortete, dass für ihn das Thema schon Mitte der 90er Jahre aktuell war. „Ich wollte eigentlich keine Romane schreiben, die so viele Seiten haben.“ Aber, der grobe Plan kam dann eigentlich mit einem Gedicht. Mit einem Gedicht hat alles angefangen, betonte er. Dieses Gedicht hatte ihn derart inspiriert, dass Krausser sich gleichzeitig die Frage stellte, was wohl aus ihm in den 30er Jahren geworden wäre. „Irgendetwas Rotes oder Braunes“,  konstatierte er. „Was ich geworden wäre, das hätte dann sicherlich die Lektüre entschieden.“ Später traf er dann auf der Buchmesse in Paris 2001 Elodie Bouchard, die Tochter von Luc Bouchard. Und dieser gab an den jüdischen Attentäter Herschel Grünspan persönlich gekannt zu haben. (Herschel verübte 1938 in Paris ein Attentat auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath. Dieser erlag  2 Tage später seinen Verletzungen und die Tat diente dem nationalsozialistischen Regime als Vorwand für die antijüdischen Novemberpogrome 1938. Quelle: wikipedi.de) Beim Gespräch mit Luc Bouchard erfuhr er so einiges „[…] über ein anrüchiges Hotel, von seinem Elsässer Chef, von zwei deutschen Brüdern, die Max und Karl geheißen hätten, […]“.* Auch wenn Krausser von diesen beiden Brüdern nichts weiter als dieser Fakt bekannt war, fand er dies hochinteressant und so „… hatte ich einen Matrix-Filmstoff“. Er gibt zudem an, dass beide Charaktere zum Teil auch Projektionen seiner unterschiedlichen Lebensphasen sind. Außerdem hat sich Krausser sehr bei Kollegen bedankt, vor allem bei George Orwell und dessen Erfahrungen an der Front von Huesca.

Weiterhin interessant am Roman von „Nicht ganz schlechte Menschen“ ist, dass es Abschnitte gibt, die in einer anderen Schriftart dargestellt sind; so genannte geschichtliche Infoblöcke. Dies hat den Grund, dass der Schriftsteller Helmut Krausser nicht mit dem Thema Nationalsozialismus langweilen wollte. Wer will kann diese Infoblöcke quasi überspringen. „Für den ‚belesenen Leser‘ habe ich versucht auch Kleinigkeiten, also bestimmte Details über diese Zeit zusammen zu tragen wie z.B. das es im Juni zwischen der SA und der Polizei eine bestimmte Schlacht gab oder dass im März 33 preußische Schüler, die nicht mehr versetzt werden konnten, doch noch versetzt werden konnten, wenn sie der Hitlerjugend beitraten.“ Der Leser kann also gespannt auf weitere Details im Roman sein und sich geradeweg mit dem Zwillingspaar Max und Karl auf die Reise zweier Leben begeben, die trotz aller Gleichheit letztendlich doch sehr unterschiedlich sein wird.

Es folgen …

Interview-Fragen aus dem Publikum am Ende der Buchpremiere

Arbeiten Sie an mehreren Büchern gleichzeitig oder nur an einem?

Helmut Krausser: Ich arbeite stets an mehreren, aber leidenschaftlich nur an einem. Manche Themen verschwinden, andere Themen brauchen, um sich zu konkretisieren.

Schreiben Sie eigentlich täglich?

Helmut Krausser: Diesen Sommer ehrlich gesagt noch gar nichts Großes. Ansonsten schreibe ich von Mitternacht bis 2 Uhr.

Was ist Ihr Hauptantrieb zu schreiben?

Helmut Krausser: Geld und Frauen. (spontane Antwort, lacht) Scherz bei Seite. Ich musste früher viele Hausaufgaben machen, musste viel sitzen und auch viel schreiben und irgendwie hat sich das so fortgesetzt und ist zur Sucht geworden.

Haben Sie auch Protagonistinnen?

Helmut Krausser: (überlegt kurz) Ja, doch … die ‚Kartongeschichte‘, da ist eine Protagonistin. Außerdem im Roman ‚Die letzten schönen Tage‘. Okay dies ist jetzt eher eine Dreiergeschichte, also drei Protagonisten kann man sagen. Aber, da spielt auch eine Protagonistin mit. (kurze Pause) Dreiergeschichte, ich stehe auf Dreier-Kombinationen!

* Helmut Krausser: Nicht ganz schlechte Menschen, Nachbemerkung S. 575, DuMont Bucherlag 2012.

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Zitat von Hans Christian Andersen – Und der Schmetterling sagte: „Leben allein genügt nicht, …“

Ein Zitat des Schriftstellers Hans Christian Andersen

Was der Schmetterling sagte …

„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.“

(Hans Christian Andersen, 1805 – 1875, dänischer Schriftsteller und Dichter)

Weitere Zitate in diesem Blog:

 



Urheberrecht – Die Signatur des Herrn Geheimrats Johann Wolfgang von Goethe

Die Unterschrift des deutschen Dichters Johann Wolfgang v. Goethe

Der Herr Goehte wird geliebt oder verflucht oder von beidem etwas. Von den Schüler wohl eher verflucht, denn wenn es wieder heißt „Faust I“ und „Faust II“, dann gehen die Mimiken nicht gerade in den Bereich von Freude über. Klar, es gibt auch jene, die gern an den Geheimrat aus Weimar zurück denken und wenn der Literaturinteressierte sich später noch einmal mit dessen Texten auseinandersetzt so wird er sicherlich das ein oder andere Schmankerl entdecken und die großartige Literatur zu würdigen wissen. Was aber hat Johann Wolfgang von Goehte mit dem Urheberrechtsschutz zu tun? Nun …

Es folgt die Unterschrift von Johann Wolfgang von Goethe:

Signatur - Johann Wolfgang Goethe

Signatur – Johann Wolfgang Goethe

Goethes Unterschrift, eine Signatur die nicht mehr unter das Urheberrecht fällt

Diese doch sehr anmutende Unterschrift des Herrn Geheimrats besitzt kein Urheberrechtsschutz mehr und kann demzufolge in Artikel eingebunden werden. Diese Unterschrift von J. W. v.  Goethe ist „gemeinfrei“. So jedenfalls erfährt der Leser es bei bei Wikipedia – Signatur Johann Wolfgang von Goethe. Warum das so ist: Die gesetzliche Schonfrist von 70 Jahren, nach dem Tod des Urhebers ist seit dem Tod von Johann Wolfgang v. Goethe am 22. März 1832 in Weimar abgelaufen, (geb. wurde er am 28. August 1749 in Frankfurt am Main). Daher ist die Unterschrift des Dichters Goethe auch bei Wikipedia „erhältlich“. Wichtig in diesem Zusammenhang zu wissen, ist der Fakt: Nicht nach dem Erscheinen eines Werkes gelten diese 70 Jahre, sondern nach dem Tod des so genannten Urhebers.

Da dies hier ein Literaturblog ist, soll natürlich auch das Thema Urheberrecht bzw. Schutz von geistigem Eigentum von Zeit zu Zeit Beachtung finden. Für Kreative, ob Künstler im Musikbereich, Journalisten, Maler oder Autoren ist es äußerst wichtig, dass ihre Rechte und ihre kreative Arbeit geschützt wird. Denn viele Künstler bestreiten ihren Lebensunterhalt durch ihre Werke, dem Akt etwas aus eigener geistiger Leistung erschaffen zu haben. Die oben erwähnten 70 Jahre  gelten für die Europäische Union, die USA, Australien und noch weitere Länder.

Internet ist kein rechtsfreier Raum – Urheberrechet beachten!

Das Internet ist ein Hort an Quellen, Informationen sprich: an Texten aller Art. Auch hier haben Menschen sich kreativ mit bestimmten Thematiken auseinander gesetzt. Alles was geistig in Eigenleistung erschaffen wurde und einen höheren schöpferischen Akt darstellt fällt unter das Urheberrecht. Der ehemalige Verteidigungsminister Theodor zu Gutenberg hat dies in seiner wissenschaftlichen Arbeit am eigenen Leibe zu spüren bekommen und musste sogar seinen Doktortitel abgeben. Für Otto-Normalverbraucher kann es arg teuer werden, wenn Texte und Bilder ohne Einverständnis des Urhebers bzw. des Besitzer der Rechte einfach per „copy and paste“ benutzt werden.

Kreative Leistung mit einem Endprodukt entsteht in Form von Bildern (Fotos, Gemälde), Software (Programmierungen) und natürlich von Texten (Kurzgeschichten, Romanauszüge, journalistische Texte, wissenschaftliche Arbeiten etc.pp.). Diese Leistungen unterliegen, sofern diese nicht im Internet oftmals über CC-Lizenzen frei gegeben wurden, dem Urheberrechtsschutz. Das allseits bekannte Copyright Zeichen steht oftmals als Hinweis für den Leser, das hier Rechte existieren, die möglicherweise bei Benutzung bzw. „Kopie“ verletzt werden.

Was sind eigentlich CC-Lizenzen? Die Gesellschaft Creative Commons (engl. Schöpferisches Gemeingut) hat im Internet verschiedenen Standard-Lizenzverträge kategorisiert mit deren Hilfe Autoren Nutzern einfache Nutzungsrechte einräumen können. Es existieren Abstufungen der Freiheitsgrade. Bei einigen Werken wird weigehend völlig auf das Urheberrecht verzichtet, bei anderen gibt es einen Vorbehalt z.B. bei Fotos: Abdruck ja, aber keine Veränderung. Das gleiche gilt auch bei Texten.

Auch dieses Blog legt Wert auf Kennzeichnung der Texte bei Benutzung oder Zitat von „Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman“. Einzelne Texte werden entsprechend gekennzeichnet, wenn sie denn „zur freien Verfügung“ stehen sollten. Folgende Rechte-Module über CC-Lizenzen können dabei Anwendung finden: Creative Commons – Die Rechtemodule



Ein Glückskeks – Glückskekse bringen Glück in Form eines Gedichts

Glückskekse für alle Situationen im Leben

Glückkeks mit Zettel

Glückkeks mit Zettel

Glückskekse, das ist etwas Besonderes. Wer Glückskekse erhält oder verschenkt, der tut einem Menschen etwas Gutes. Sie sind ein kleine esoterische Freude in unserem Alltag. Ein Glücks-Keks kann zu jeder Zeit und zu jeder Situation geöffnet, verzehrt und interpretiert werden. Immer dann wenn Mann oder Frau gerade einen benötigt. Das kann zum Beispiel nach einem Mittagessen oder direkt am Morgen nach dem Aufstehen sein, dann bevor es auf zur Arbeit geht. Verpackung aufreisen, Glückkeks brechen, verzehren und dabei den Spruch auf dem inne liegenden Zettel lesen. Natürlich geht das auch, wenn man mit einen guten Freund zum Kaffeeklatsch verabredet ist, oder einfach so für Zwischendurch. Selbstverständlich kann ein jeder Glückkekse auch selber kaufen und für sich selbst verwenden oder sie bei Bedarf verschenken. Für Liebhaber dieses Gebäcks mit Papierinhalt sowie für Backprofis besteht natürlich die Möglichkeit Glückskekse selbst zu backen. Was fehlt, ist nur eine Anleitung und die Rezeptur. Doch woher kommen die Glücks-Kekse wirklich? Vielmals gibt es Glücks-Kekse in asiatischen Restaurants nach einer Malzeit. Daher kommt nicht selten die Assoziation auf, dass Glückskekse aus Japan bzw. dem asiatischen Raum kommen. Ist das so?

Zum Ursprung der Glücks-Kekse

Glücks-Kekse in dessen Innenraum sich ein Zettel mit einem Sinnspruch befindet, der einem einen Ratschlag oder eine Weisheit für die Zukunft mit auf den Weg gibt, wurden in den USA erfunden. Sie sind also kein Gebäck im Sinne chinesischer Tradition. Wobei der philosophische Inhalt je nach Hersteller schon mit fernöstlichen Weisheiten bestückt sein kann.  Wie bei der Currywurst ist nicht eindeutig belegt, wie die Glückskekse entstanden sind. Die älteste Theorie dazu besagt jedoch, dass der japanische Makato Hagiware, ein Einwanderer in San Francisco einen japanischen Teegarten im Golden Gate Park betrieben haben soll. In ihm habe er dann 1909 Glücks-Kekse zum Tee verteilt, um seine Gäste mit fernöstlichen Weisheiten zu unterhalten und auch in unternehmerischer Art und Weise einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.

Wahrhaft wird jedoch die Erfindung des knusprigen Süßgebäcks einem Unternehmer namens David Jung aus Los Angeles, Inhaber der Hong Kong Noolde Company, zugeschrieben. Das war im Jahr 1918. Da ein vorheriger Kontakt mit Hagiwaras Keksen nicht ausgeschlossen werden konnte (Belege existieren nicht) entschied eine selbst ernannte Kommission in San Francisco zugunsten von Hagiwara. Interessant ist: Das erstmals erst im Jahr 1990 Kekse nach China exportiert worden. Bis dahin war dieses Gebäck den Chinesen völlig unbekannt.

Die Weisheiten und Wahrsagungen des Glückskekses

3 Glückkeks-Zettel mit Sprüchen

3 Glückkeks-Zettel mit Sprüchen

Die Weisheiten bzw. die Wahrsagungen der Glückskekse, das  ist genau das Besondere an diesem Gebäck. Im Inneren des Keks, der aus einem Waffelteig erhitzt und von einem Automaten in Schiffchen-Form gebogen wurde, befindet sich ein kleiner Zettel, der hinten und vorn beschriftet ist. Meist mit einem Spruch, der zum Nachdenken anregt oder verschiedene Interpretationen zulässt. Jeder Mensch sieht darin, ähnlich wie bei Horoskopen, die eigene Zukunft oder nimmt sich des Spruches an, der ihm präsentiert wird. Natürlich kann ein jeder daran glauben oder es sein lassen. Fakt ist, das es Spaß macht einen Glück-Keks zu öffnen. Vielmals gibt es diesen Spruch auch in mehreren Sprachen auf dem Zettel.

Glückskeks-Sprüche

Glückskeks-Sprüche

Texte in den Glückskeksen – irgendwie auch kleine Gedichte

Irgendwie sind diese Sprüche, diese kleinen Weisheiten, auch kleine Texte in Gedichtform. Kleine prosaische Gedichte mit philosophischen Wahrheiten und Erkenntnissen von bekannten oder unbekannten Philosophen. Die meisten Sprüche kennt man irgendwie schon, manche sind wiederum neu. Nur die Auslegung kann ganz anderer Natur sein wie zum Beispiel: „Ein Neustart wird Dir weiter helfen!“ Ist hier vielleicht der Computer gemeint? Dein PC ist festgefahren – ein Neustart hilf da mit Sicherheit! Oder aber mit einer viel weit- und folgenreichenderen Interpretation wie: Kündige Deinen Job und fange etwas Neues an. Es wird Dir besser gehen.

Lustig wird es vor allem, wenn das Deutsch der kleinen Texte nicht ganz so grammatikalisch in Ordnung ist. Dann kann sich der Glückskeks-Fan gut und gern einen altehrwürdigen Japaner in seiner Tracht vorstellen, der etwas zum Besten gibt wie z.B. „Schau! Das Glück ist um Sie herum“. Genau wie dieser Spruch, der nun wirklich nach STAR WARS anmutet, als hätte ihn Yoda selbst geschrieben und in einen Glückkeks verpackt: „Vorsichtig sein, wenn er in der Finsternis allein spazieren geht.“ Natürlich kann so mancher Spruch auch der Liebe auf die Sprünge helfen: „Eine Person ist Ihnen nahe.“ oder „Ein Bewunderer verbirgt Deine Zuneigung für Dich.“ Und wenn eine Verhandlung im Beruf ansteht, dann gibt dieser Spruch bestimmt ebenfalls den nötigen Mut mit auf den Weg: „Sie sind ein hervorragender Taktiker.“

Glückskeks-Spruch

Glückskeks-Spruch

Egal welcher Spruch in einem der Glückskekse stecken mag; er gibt dem Glückskeksbesitzer Kraft und lässt ihn positiv in die Zukunft schreiten.

Wer Glückkekse selber backen möchte, findet hier ganz gute Rezepte:

marions-kochbuch.de – Rezept für Glückskekse

Ein Glückkeks-Generator aus dem Internet für bei diesem Wort:

Glückkeks-Generator



Heute ist WELTKNUDDELTAG (Weltumarmungstag) – Knuddel frei!

Der WELTKNUDDELTAG (Weltumarmungstag) versus Tag der Jogginghose

Was es nicht alles für Tage gibt? Der WELTKNUDDELTAG. Heute ist der internationale Knuddel-Tag (Weltumarmungstag). Er wurde auf den 21. Januar festgelegt, nachdem der Pastor Kevin Zaborney in den USA vor 25 Jahren den „National Hugging Day“ ins Leben gerufen hat. Heute umarmt sich die ganze Welt; zumindest jene, die den Weltumarmungstag zelebrieren.

Umarmungen sind ein schönes Gefühl. Menschen, die sich umarmen, tun sich etwas Gutes. Bei einer Umarmung wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet; ein Wohlfühlhormon. Das Hormon beeinflusst die Interaktion von Mutter und Kind, aber auch von Partnern sowie auch ganz allgemein die sozialen Wechselbeziehungen von Menschen. Wer sein Gegenüber mit Freude umarmt, kennt das Gefühl der Zugehörigkeit, der Intimität, der Anerkennung und der Loyalität, die dem Umarmten entgegengebracht wird.

Die Gründe für eine Umarmung können dabei verschieden sein. Am Weltumarmungstag sich zu begrüßen und zu umarmen, bedeutet Wärme schenken; menschliche Wärme. Man empfängt sie und der Mensch bekommt sie auch. Es ist ein Austausch mit positivem Effekt. Dafür zumindest steht der WELTKNUDDELTAG.

Welttag der Jogginghose (internationaler Jogginghosentag)

Interessanterweise ist heute auch der „internationale Jogginghosentag“. Wem der WELTKNUDDELTAG nicht gefällt, kann es sich ja alternativ auf der Couch bequem machen und das Event Jogginghose frönen. Das geht übrigens auch allein und Bequemlichkeit kann bekannter weise auch ein angenehmes Gefühl hervorrufen. Wenn ich aber heute wählen müsste, dann würde ich mich definitiv für den Weltumarmungstag entscheiden. Eine Umarmung ist schon etwas Besonderes und tut ungemein gut! Die Präferenz jedes Einzelnen liegt heute in seinem eigenen Handeln.

Also: Liebe Leser seid hiermit umarmt!

Hier geht’s zum Artikel: „WELT-KUSS-TAG – Tage, die es gibt