Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


T.C.Boyle und Jens Böhme – Foto-Revival
T.C.Boyle und Jens Böhme

T.C.Boyle und Jens Böhme – Berlin 2012

Foto: T.C.Boyle und Jens Böhme 2009



Martin Walker und Jens Böhme
Martin Walker und Jens Böhme

Martin Walker und Jens Böhme



Lido Berlin lädt zum Kreuzberg Slam ein
Kreuzberg Slam

Kreuzberg Slam

Jeden ersten Dienstag im Monat veranstaltet das Lido Berlin in Kreuzberg einen „Kreuzberg Slam“. Das Motto lautet: Dein Text. Deine Bühne. Deine fünf Minuten!

Poetry Slam in Lido Berlin



Deutsche Bücherei – Leipzig
Ein Besuch in Leipzig - Deutsche Bücherei Leipzig

Ein Besuch in Leipzig - Deutsche Bücherei in Leipzig



Fazit: Leipziger Buchmesse 2009

Die ARD berichtete in der Tagesschau am gestrigen Abend, dass 1500 Autoren auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig gelesen und signiert haben. Insgesamt über 2100 Aussteller waren auf dem Messegelände präsent und laut dw-world.de soll es einen neuen Besucherrekord mit 147.000 Besuchern gegeben haben.

Ein ganz großes Thema auf der Buchmesse in Leipzig soll vor allem das digitale Buch gewesen sein. In einem Artikel hierzu auf SPIEGEL ONLINE sprechen die Autoren von einer „eVolution“, statt einer Revolution (Artikel: Die eVolution von Marco Evers und Martin U. Müller). Noch mehr Informationen rund um das mediale Bücherereignis kann der Leser auf der Homepage der Leipziger Buchmesse selbst nachlesen.



Aus dem literarischen Nähkästchen geplaudert

Autor & Leser

Natürlich schreibe ich gern Geschichten. Das ist meine Leidenschaft. Liebend gern spinne ich mir Welten zusammen und versuche jede Inspirationen zu nutzen. Ich bin darauf erpicht all die neuen Ideen zu archivieren und sie zu gegebener Zeit zu kleineren oder größeren Storys niederzuschreiben. Das soll aber nicht heißen, dass ich selbst kein begeisterter Leser bin. Ebenso gern lese ich die Geschichten anderer Autoren. So habe auch ich wie jeder andere Büchernarr meine persönlichen Favoriten. Zwar weiß ein jeder, dass sich die Geschmäcker mit den Jahren durchaus ändern können oder aber, dass der Eine oder die andere Autorin erst viel zu spät entdeckt und empfohlen wird, was aber im Grunde genommen die eigene Bestsellerliste der Autoren nicht arg durcheinander bringen sollte.

Bestsellerliste aus der eigenen Bibliothek

Ja es gibt sie, jene Autoren deren neues Werk fiebernd erwartet wird und deren Zeilen dann süchtig verschlungen werden. Neben all den anderen Autoren, die ebenso spannende, interessante und informierende Werke schreiben, gehören diese irgendwann schon zur Familie und zum eigenen Lebensweg. Von ihnen hat man gelernt, sich belehren, aber auch unterhalten zu lassen. Mit ihnen hat man gefiebert, ist man in fremde Welten eingetaucht oder zu fernen Orten gelangt und hat durch sie, obwohl es nur schwarze Tinte auf Papier war, die Szene mit allen fünf, manchmal auch allen sieben Sinnen wahrgenommen. Durch sie habe ich, als Leser, über den Tellerrand des Alltags hinaus neues entdeckt oder den Alltag mit einem anderen Blickwinkel als dem eigenen kennen gelernt und natürlich daraus geschöpft.
Zu meinen persönlichen Lieblingsautoren auf den oberen Plätzen zählen folgende Autoren:

Jene Autoren von denen der Leser sicherlich mehr als ein Buch hat und die wie schon gesagt – zur Familie gehören:

1. T.C.Boyle
Wassermusik
– Worlds End
2. Martin Suter
Lila Lila
– Small World
3. Arto Paasilinna
Der wunderbare Massenselbstmord
– Der Sommer der lachenden Kühe
– Der Wald der gehenkten Füchse

Jene Autoren, die nur ein oder zwei Bücher herausgebracht haben oder von denen der Leser bisher nur eines gelesen hat:

4. Patrick Süßkind – Das Parfüm
5. Akif Pirincci – Yin
6. Edmond Rostand – Cyrano von Bergerac
7. Audrey Niffenegger – Die Frau des Zeitreisenden
8. Frank Schätzing – Der Schwarm
9. Ephraim Kishon – Mein Kamm
10. J.D.Salinger – Der Fänger im Roggen

Nicht zu vergessen den erst kürzlich gelesenen Roman (siehe auch letzten Artikel) von Lenz.

11. Siegfried Lenz – Die Schweigeminute

Sollte ich die eine oder andere Anregung geben haben, dann wünsche ich den Lesern meines Blogs viel Vergnügen beim Lesen und freue mich ebenso über neue Tipps zu anderen Autoren, sowie über Diskussion zu den hier genannten.



Das Paradox

Von einem Wettbieten war die Rede gewesen

In letzter Zeit gab es einen regen Diskurs über exorbitante Autorenhonorare und der überhöhte Ankauf von Lizenzen von bekannten Autoren in Millionenhöhe. So hat zum Beispiel der S. Fischer Verlag für die Lizenzen des Buches „Das Spiel des Engels“ und drei weitere Kinderbücher von Carlos Ruiz Zafòn in Deutschland 3 Millionen Euro hingeblättert.

Einerseits gelten bekannte Autoren als Zugpferde für die Verlage, diese bringen die Auflage und die Millionen. Mit diesem Geld könnten und werden mitunter unbekannte Autoren gefördert. Anderseits wiederum werden diese Gelder für gigantische Honorare an eben jene Zugpferde ausgegeben. Der unbekannte Autor bleibt hier mit größter Wahrscheinlichkeit wieder auf der Strecke?