Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Anekdote: REWE Sonntagsbrötchen

Gut gekontert – Dialog mit REWE-Kassierer zum Thema Sonntagsbrötchen

Sonntagsbrötchen bei REWE

REWE Sonntagsbrötchen

Stehe Donnerstagmorgen bei REWE in der Chausseestraße Berlin an der Kasse.

Bin der einzige Kunde. Durchaus Zeit für eine Kassenkurzkonversation.

Der Kassierer tippt den Kauf meiner beiden Brötchen ein.

Auf dem Display erscheint:

2 Sonntagsbrötchen

Belustigt lese ich laut:
„Zwei Sonntagsbrötchen – Wenn man es wörtlich nimmt, dürften die ja heute gar nicht im Angebot sein.“

„Na wir haben ja sonntags nicht auf, also gibt es diese Brötchen die Woche über.“

Kurze Pause.

„Und! Sie könn ja die Brötchen bis zum Sonntag aufheben. Dann hamm’se auch Ihre korrekten Sonntagsbrötchen.“

Schnell gekontert, kassiert er lachend. Ebenso lachend, bezahlte ich.

„Das ist wohl wahr!“

Die Situation noch in Gedanken verließ ich mit einem Grinsen den Supermarkt.

So kann der Arbeitstag durchaus beginnen …

Weitere Anekdoten auf diesem Blog:

Anekdote: Berliner Sommer

Anekdote: Gehört und mitgeschrieben – Dialog zweier Frauen



Hellmuth Karasek und Jens Böhme
Hellmuth Karasek und Jens Böhme

Hellmuth Karasek und Jens Böhme

 



63. Internationale Filmfestspiele in Berlin – Berlinale Bär vor dem Eingang der Postdamer Platz Arkaden
63. Internationale Filmfestspiele in Berlin - Berlinale Bär Postdamer Platz Arkaden

Berlinale Bär vor den Potsdamer Platz Arkaden – 63. Internationale Filmfestspiele in Berlin unweit vom Roten Teppich am Berlinale Palast

Berlinale-Foto

Informationen zur Berlinale



Liebe ist legal – Guerilla Marketing auf der Oberbaumbrücke in Berlin – Graffiti
Liebe ist legal - Oberbaumbrücke Berlin - Guerilla Marketing - Graffiti Griffito

Liebe ist legal - Oberbaumbrücke Berlin - Guerilla Marketing - Graffiti Griffito

Es ist ein Freitag im Oktober, die Sonne scheint, früh am Morgen. Laufe über die Oberbaumbrücke und erblicke auf dem Fußweg folgenden Slogan: Liebe ist legal!

Literaturtipp – Liebesroman:

Der Tausendfüßler – Jens Böhme (Roman)



Anekdote: Berliner Sommer

Es folgt eine kleine Anekdote aus dem Berliner Wrangelkiez …

Berliner Sommer – Anekdote

von Jens Böhme

An einem Freitag im August.

Ein überraschenderweise äußerst heißer Tag, was ja bisher in diesen Sommer in Berlin äußerst selten vorkommt.

Sitzen beim Inder Amar Ecke Schlesische Straße/Falckensteinstraße draußen im Schatten. Es ist heiß, sehr heiß – eigentlich sauwarm, aber die Menschen erfreuen sich des Wetters. Man setzt uns schon die Vorsuppe vor die Nase.

Plötzlich hält in der Straße, nicht weit von uns, ein Müllauto der Städtischen Reinigung. Ein mieser Gestank, ein wirklich übelriechender Gestank breitet sich aus. Die Leute hören auf zu essen, wir beginnen erst gar nicht. Die Gesichter sprechen Bände verschiedener Gestankwahrnehmungstufen von „ich hab Schnupfen“ bis zu „kotzübel“.

Plötzlich läuft ein Yuppie-Pärchen vorbei: „Ohhh – es riecht nach Sommer!“

Anekdote: Dialog zweier Frauen

Literaturtipp: Der Tausendfüßler – Jens Böhme (Roman)



Krimi um Easy Abi – Betrug an Abiturienten bei easy-abi.de in Berlin

Das Fenster zum Hof – Schlesiche Straße

ABI da - Fahrt weg! Easy ABI: Betrug an Abiturienten in Berlin - Foto Jens Böhme

ABI da – Fahrt weg! Easy ABI: Betrug an Abiturienten in Berlin – Foto Jens Böhme

„Abi da – Fahrt weg!“ Eine etwas dilettantische Aufmachung, aber durchaus kreativ wahrnehmbar. Zumindest von unseren Büroräumen von Gegenüber können wir den Frust der Abiturienten erkennen. Seit 2 Tagen avanciert der Kreuzberger Hinterhof auf der Schlesischen Straße zum zentralen Sammelpunkt von Berliner Abiturienten und Medien, die schon im Frühling das passende zum kommenden Sommerloch beitragen bzw. gefunden haben. Eine Schweinerei ist der Betrug allemal und der Frust der Abiturienten durchaus nachvollziehbar.

Es ist ein kleiner Krimi in Echtzeit

Das Abitur ist geschafft und nun soll es mit einer entsprechenden Feier ab in den neuen Lebensabschnitt gehen. Die Feier oder die Fahrt soll unvergesslich bleiben und die heutige Zeit macht es möglich dies entspannt in andere Hände als die der Schulleitung oder dem Klassensprecher zu geben. Die Betreiber von easy-abi.de versprachen genau das: ABI-Reisen, ABI-Bälle, ABI-Partys, ABI-Shirts bis hin zum ABI-Buch; letzteres wurde früher mal ABI-Zeitung genannt und selbst gemacht. Die Betonung liegt auf „selbstgemacht“. Aber ganz ehrlich: Man muss ja allen Unkenrufen älterer Generationen in diversen Kommentaren hiesiger Internet-Artikel, wie zum Beispiel auch im Tagesspiegel „Schüler und Eltern wehren sich gegen Abiball-Betrug“, auch mal etwas entgegen halten. Nämlich, dass wir uns nicht mehr im 20. Jahrhundert befinden. Kurz um: Warum nicht Outsourcing? Macht doch heutzutage jede Firma und fährt dadurch Gewinne ein, spart Kosten und schafft Zeit für andere „wichtige strategische Arbeiten“. Personal und Arbeit einfach nach draußen verlegen, mehr Zeit und Geld für das eigene Leben. Das reimt sich sogar. Und dieses auf Kosten der Arbeitnehmer bzw. jene, die gern einen Job hätten oder jene in Übersee, die den WM-Fußball für’n Äpel und ein Ei zusammennähen. Die „Großen“ und „Alteingesessenen“ in der Wirtschaft machen es vor, die heranwachsende Generation, hier explizit die Abiturienten, selbstverständlich nach. Natürlich mit mehr oder weniger Erfolg. Warum auch nicht? Die Idee von Easy ABI klingt gar nicht mal so schlecht und Abiturienten gibt es schließlich jedes Jahr. Aber die Umsetzung, die stinkt … die stinkt nach Betrug. Da ist etwas faul im Staate Dänemark!

Meldungen, Gerüchte und Aktionen bei easy-abi.de

Bei Easy ABI GmbH ging diese Rechnung des Outsourcings völlig in die Hose. Es wurde investiert und es wurde verloren. Summen zwischen sechs und 16.000 Euro pro Schule, heißt es bei tagesspiegel.de. 24 Berliner und vier Brandenburger Schulen sollen laut Polizei davon betroffen sein. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlung gegen die Easy ABI GmbH aufgenommen. Wie hoch der Schaden am Ende sein wird, ist noch unklar. Der Schaden für die Abiturienten jedoch liegt auf der Hand: Keine Abschluss-Feier, kein T-Shirt, keine Fahrt, kein Pomp für die so assoziativ betitelte „elitäre Patygeneration“  und jene Generation ohne eigenes Geld in der Tasche. Und wer bitte bezeichnet sich hier als Elite? Abitur ist ein Abschluss, sicherlich nicht der Schlechteste, aber zur Elite braucht es noch ein paar Steine der Weisheit auf dem Lebensweg mehr. Bleibt nur zu hoffen, dass „unsere zukünftige Elite“ wie ich von einigen Kommentar-Schreibern las, daraus nicht die falsche Lehre daraus zieht und durch Easy ABI gelernt hat, wie man Otto-Normal-Verbraucher (zu denen gehören seit jeher auch die Abiturienten) so richtig bescheißt.

Na warten wir es ab, das letzte Wort in Sachen Easy-ABI-Abzocke ist sicherlich noch nicht gesprochen und somit schließe ich diesen Kommentar mit einem Zitat von Wilhelm Busch „Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe  …“

Was es auf Facebook bei EASY ABI zu lesen gibt … (Link gelöscht 23.06.2015, nicht mehr verfügbar)



Karneval der Kulturen – Berlin feiert wieder seine Vielfalt mit Straßenfest und Umzug

Es ist wieder soweit der Karneval der Kulturen steht vor der Tür. Vom 10. bis 13. Juni 2011 gibt es in Berlin Kreuzberg wieder eine Festmeile für die unterschiedlichsten Kulturen in Berlin. Viele Menschen aus anderen Ländern und unterschiedlichen Kulturen präsentieren sich auf Bühnen in Musik und Tanz, mit ihren Ständen am Straßenrand und auf Wiesen sowie in extravaganten Aktionen den Berlinern und Besuchern der Stadt. Der Karneval der Kulturen bedeutet Straßenfest und Umzug. Für viele Berliner ist der Umzug der Höhepunkt am Sonntag, andere wiederum genießen primär das Schlendern über das Festgelände am Samstag.

Karneval der Kulturen – Das Straßenfest

Bühne - Karneval der Kulturen

Bühne – Karneval der Kulturen

Das Straßenfest erreichen Besucher direkt von der U-Bahn Hallesches Tor (U1 & U6) sowie Mehringdamm (U6 & U7). Von da aus kann es ab auf die -Meile der Kulturen- rund um die Blücherstraße gehen. Der Eintritt ist frei. Es gibt um die 350 Stände, die besondere und bekannte Speisen sowie Getränke anbieten. Allerlei Kostbarkeiten und Schnickschnack wird gezeigt. 4 Bühnen mit dem Sound von Berlin und den Klängen aus aller Welt werden Besucher des Straßenfestes unterhalten.

Erfahren Sie mehr über: Hintergrund und Geschichte Karneval der Kulturen

Auf und vor den Bühnen wird musiziert, gesungen und getanzt. Es ist ein Miteinander einer durcheinandergewirbelten Gesellschaft, die als „Multi Kulti“ bezeichnet wird. Trotzdem grenzt sich jeder voneinander ab, ob als einzelnes Individuum oder als Zugehöriger einer Gruppe mit einem eigenen unverwechselbaren Akzent. Das Schöne beim Karneval der Kulturen ist dabei die Verschmelzung dieser Abgrenzung zu einem gemeinsamen Kontinuum mit vielen Farbklecksen. Das macht dieses Fest so besonders und einzigartig!

Karneval der Kulturen – Der Umzug

Umzug - Karneval der Kulturen

Umzug – Karneval der Kulturen

Der Umzug startet am Hermannplatz über Hasenheide und Gneisenausstraße bis Yorckstraße. Er besteht stets aus einem bunten Potpourri von Umzugsgruppen, die mit ihren Beitrag politisches Tagesgeschehen, Migrations- oder Umweltpolitik, wie auch persönliche Geschichten und Darbietungen von 12:30 Uhr – 21:30 Uhr aufzeigen. „Musik, Tanz, Performance, Großfiguren, Interaktion, Streetart – viele Zutaten gehören dazu. Am Ende ziehen rollende Kunstwerke, traditionell, modern oder visionär, und nie Dagewesenes über die Umzugsstrecke“, heißt es auf der Internetseite von karneval-berlin.de. 3500 aktive Teilnehmer von überall her werden zu sehen sein. Ein Karneval für die Ohren, die Sinne und die gute Laune.