Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Ulla Hahn signiert – Leipziger Buchmesse Impressionen

Ulla Hahn signiert auf der Leipziger Buchmesse

Die Schriftstellerin Ulla Hahn gehört zu den wichtigsten deutschen Autoren. Besonders mit ihrem lyrischen Werk und ihren autobiographisch gefärbten Romanen hat sich die Autorin einen Namen gemacht. Nach der Lesung und dem Gespräch mit Lara Schützsack (Preisträgerin des Ulla-Hahn-Autorenpreis 2014) moderiert durch Maren Jungclaus signiert die Schriftstellerin am Stand vom LiteraturRat NRW „Ein Stück lebendige Poesie„.

Ulla Hahn signiert Leipziger Buchmesse

Schriftstellerin Ulla Hahn signiert auf Leipziger Buchmesse

 



Nominierungen der Leipziger Buchmesse 2011
Bücherstapel

Bücherstapel

Wir können wieder gespannt sein. Auch in diesem Jahr wird der „Preis der Leipziger Buchmesse“ wieder vergeben. Seit 2005 wird zu Beginn der Leipziger Buchmesse jeweils am 1. Tag der mit 45.000 Euro dotierte Preis verliehen. Eine 7-köpfigen Jury, die sich im Vorfeld durch viele Nominierungsvorschläge durchwühlen muss,  wählt die Preisträger aus. Belletristik, Sachbuch & Essayistik sowie Übersetzung sind die Kategorien in denen die Preisträger ermittelt werden. Es folgen die Nominierungen in der jeweiligen Kategorie mit Namen, Titel und Verlag.

Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011: Kategorie Belletristik

Arno Geiger: „Der alte König in seinem Exil“ (Carl Hanser Verlag)

Wolfgang Herrndorf: „Tschick“ (Rowohlt Berlin Verlag)

Clemens J. Setz: „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ (Suhrkamp Verlag)

Peter Stamm: „Seerücken“ (S. Fischer Verlag)

Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011: Kategorie Sachbuch/Essayistik.

Patrick Bahners: „Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift“ (C.H. Beck)

Andrea Böhm: „Gott und die Krokodile. Eine Reise durch den Kongo“ (Pantheon Verlag)

Karen Duve: „Anständig essen. Ein Selbstversuch“ (Galiani Verlag Berlin)

Marie Luise Knott: „Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt“ (Matthes & Seitz Berlin)

Henning Ritter: „Notizhefte“ (Berlin Verlag)

Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011: Kategorie Übersetzung

Aus dem Russischen neu übersetzt und kommentiert von Barbara Conrad:
Lew Tolstoi „Krieg und Frieden“ (Carl Hanser Verlag)

Aus dem Altfranzösischen von Ralph Dutli:
anonym „Fatrasien. Absurde Poesie des Mittelalters“ (Wallstein Verlag)

Aus dem Portugiesischen von Maralde Meyer-Minnemann:
António Lobo Antunes „Mein Name ist Legion“ (Luchterhand Literaturverlag)

Aus dem Ungarischen von Terézia Mora:
Péter Esterházy „Ein Produktionsroman (Zwei Produktionsromane)“ (Berlin Verlag)

Aus dem argentinischen Spanisch von Dagmar Ploetz:
Carlos Busqued „Unter dieser furchterregenden Sonne“ (Antje Kunstmann Verlag)

(Quelle: http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de)



BookCrossing: Die Wochenzeitung – Der Freitag – erhält den Roman „Der Tausendfüßler“ auf der Leipziger Buchmesse

Ein Exemplar von „Der Tausendfüßler“ wechselt alla BookCrossing den Besitzer

Am Messestand - der freitag

Am Messestand – der freitag

BookCrossing. Die erste Übergabe ist vollbracht. Ich muss gestehen, dass es wirklich eine Übergabe war. Denn ich habe mich fast nicht entscheiden können, wo ich den Roman wirklich ablege, verliere, oder vergesse. Möglichkeiten gab es zu Hauff. Aber irgendwie wollte ich dann doch noch etwas die Kontrolle behalten und einen sinnvollen Transfer starten. So habe ich mich dann laut den Erklärungen und Regeln von bookcrossing.de mich auch an diese Gehalten, eben dass es keine Regeln für die „Freilassung“ gibt. Es steht jedem frei das Buch auf die eigene phantasievolle Art an den Mann oder die Frau zu bringen. Darunter zählt auch die persönliche Übergabe des Buches an eine Person der freien Wahl. Nachdem ich mit ein paar Fachbesuchern über mein Vorhaben gesprochen hatte, rieten mir diese doch auf der Messe die Hand-zu-Hand-Variante zu wählen. Gesagt getan.

Die Wochenzeitung der freitag erhält den Roman am Stand auf der Leipziger Buchmesse

Nach einigen Stunden Messebesuch und gedanklichem Hin und Her, wer wohl dafür prädestiniert wäre, entschloss ich mich den BookCrossing-Roman „Der Tausendfüßler“ an die Wochenzeitung der Freitag zu geben. Genauer gesagt an eine Dame am Stand, der ich persönlich den Roman in die Hand drückte. Auf doch etwas perplexes und überraschtes Nachfragen der Mitarbeiterin der Wochenzeitung erläuterte ich ihr genau was es mit dieser Aktion auf sich hat. Das Thema BookCrossing schien ihr relativ unbekannt zu sein. Als Autor konnte ich mir irgendwie nicht verkneifen als weiteres Kriterium der Freigabe auch die Option über die Kulturredaktion zu erwähnen. Mit einem doch schelmischem Lächeln wartete ich auf eine Reaktion. „Na mal sehen, ob das Buch den Weg über die Redaktion findet“, antwortete sie mir freundlicht. „Wie auch immer“, meinte ich und es fiel mir keine andere Phrase als diese abgedroschene Redewendung ein: „Alles kann, nichts muss.“ Ich gab ihr noch ein zwei Erklärungen zur Weitergabe und Registrierung des Romans bei bookcrossing.com und hoffentlich auch auf meinem Blog dertausenfuesslerroman.wordpress.com und verabschiedete mich mit den Worten: „Viel Spaß beim Lesen beziehungsweise beim Weitergeben!“ Dann trollte ich mich von dannen, nicht ohne ein Exemplar von der Wochenzeitung der freitag mitzunehmen.

Geht es zurück an Berlin?

bookcrossing.com

©bookcrossing.com

In zweiter Instanz vieler nachfolgender Gedanken zur Tausenfüßler-BookCrossing-Aktion fiel mir auf, dass durch die Übergabe des Romans auf der Leipziger Buchmesse am Stand von der freitag, dass Buch irgendwie – also mit Sicherheit – zurück nach Berlin gelangen wird. Denn der Verlag hat seinen Sitz in der Hauptstadt. Nun gut, warum nicht, dachte ich mir. Von da aus kann es ja sowieso in die weite Welt weiter gehen, je nachdem wo die zweite Station einer neuerlichen Freilassung stattfinden wird. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf das Ergebnis meiner Aktion. Ob der freitag ein book-on-demand-Buch wohl rezensiert? Wir werden es sehen. Noch mehr gespannt bin ich natürlich als Autor auf den zukünftigen Wanderweg meines Romans.



Leipziger Buchmesse 2010 – Die „Autoren und Publikumsbuchmesse“ lädt ein

Das Lesefest der Leipziger Buchmesse

Rainer Sturm - Bücher gestapelt

© Rainer Sturm / PIXELIO

Die Buchmesse in Leipzig gleichfalls als „Autoren- und Publikumsmesse“ bekannt, lädt auch 2010 alle Literaturbegeisterten ein. Vom 18. – 21. März 2010 stehen die Tore offen. Verlage und Autoren geben sich die Ehre. Große Namen wie die Literaturnobelpreisträgerin 2009 Herta Müller und Günter Grass (Literaturnobelpreisträger 1999) kommen nach Leipzig, ebenso Martin Walser, Christoph Hein oder Axel Hacke oder Jostein Gaarder. Aber das ist noch nicht alles. So ist zum Beispiel auch der frisch gekürten Echo-Preisträger Silbermond zu Gast auf der Leipziger Buchmesse 2010. Am Donnerstag, 18. März 2010 signiert die Band von 13:00 bis 14:00 Uhr ihr neues Liederbuch. Mit „Leipzig liest“ ist die Leipziger Buchmesse das größte europäische Lesefest mit über 1.900 Veranstaltungen an 350 Veranstaltungsorten.

Preis der Leipziger Buchmesse – Die Nominierungen

Auch dieses Jahr wird wieder der „Preis der Leipziger Buchmesse“ vergeben. Seit 2005 ist dieser der Nachfolgepreis des zuvor vergebenen Peis des „Deutschen Bücherpreises“. Von einer siebenköpfigen Jury wird der hoch dotierte Peis von 45.000 Euro vergeben. Zu gleichen Teilen wird er in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Essayistik sowie Übersetzung verliehen.

Preis der Leipziger Buchmesse 2010 – Kategorie Belletristik

  • Jan Faktor: „Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
  • Helene Hegemann: „Axolotl Roadkill“ (Ullstein Verlag)
  • Georg Klein: „Roman unserer Kindheit“ (Rowohlt Verlag)
  • Lutz Seiler: „Die Zeitwaage“ (Suhrkamp Verlag)
  • Anne Weber: „Luft und Liebe“ (S. Fischer Verlag)

Preis der Leipziger Buchmesse 2010 – Kategorie Sachbuch/Essayistik

  • Michael Hampe: „Das vollkommene Leben. Vier Meditationen über das Glück“ (Carl Hanser Verlag)
  • Steffen Martus: „Die Brüder Grimm“ (Rowohlt Berlin Verlag)
  • Ulrich Raulff: „Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben“ (Verlag C.H. Beck)
  • Frank Schirrmacher: „Payback“ (Blessing Verlag)
  • Wolfgang Ullrich: „Raffinierte Kunst. Übung vor Reproduktionen“ (Verlag Klaus Wagenbach)

Preis der Leipziger Buchmesse 2010 – Kategorie Übersetzung

  • Aus dem amerikanischen Englisch von Ulrich Blumenbach – David Foster Wallace: „Unendlicher Spaß“ (Kiepenheuer & Witsch)
  • Aus dem Spanischen von Christian Hansen – Roberto Bolaño: „2666“ (Carl Hanser Verlag)
  • Aus dem Französischen von Grete Osterwald – Hédi Kaddour: „Waltenberg“ (Eichborn Verlag)
  • Aus dem Russischen von Rosemarie Tietze – Lew Tolstoi: „Anna Karenina“ (Carl Hanser Verlag)
  • Aus dem Jiddischen von Hubert Witt – Abraham Sutzkever: „Wilner Getto 1941–1944 – Gesänge vom Meer des Todes“ (Ammann)

Mehr Informationen zur Leipziger Buchmesse gibt es auf der Homepage der Messe – einfach hier klicken.