Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Bookcrossing: 1. offener Bücherschrank in der Gemeinde Hürth-Hermülheim mit Leserin
1. offener Bücherschrank - der Ortsgemeinschaft Hürth-Hermülheim 1950 e.V.

1. offener Bücherschrank - der Ortsgemeinschaft Hürth-Hermülheim 1950 e.V.

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Zitat: William Faulkner

Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.

(William Faulkner – amerikanischer Schriftsteller)

Kategorie Zitate auf diesem Blog



Das Blog – dertausendfuesslerroman – als Plattform für Feedback, Kritik und Austausch über den Liebesroman: Der Tausendfüßler

Liebe Leser …

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Ausschau nach Feedback

… nun gibt es den Roman schon knapp ein viertel Jahr auf dem Markt. Jene Leser, die ein Autorenexemplar von mir persönlich erworben haben, gaben vielmals nach dem Lesen ein Feedback zum Inhalt des Romans „Der Tausendfüßler“. Natürlich fällt dieses immer unterschiedlich aus. Jeder hat seine eigene und vor allem andere Sichtweise auf den Text, die Story, den Protagonisten, die Liebe, den Plot quasi auf jede einzelne Szene. Jeder der LeserINNEN hat mitunter so seine eigene Lieblingsstelle-, Kapitel oder sogar Lieblingsphrase, wie ich erfuhr. Sicherlich gibt es auch die ein oder andere Stelle, Szene oder einen Fund, der möglicherweise für den ein oder anderen nicht als Highlight empfunden wird. Möglicherweise ist auch das Cover oder der Schreibstil Geschmacksache. Kritik, egal wohin das Pendel ausschlägt, ist in jedem Fall gut, vor allem wenn sie konstruktiv und ehrlich-fair ist. Nur so kann ich als Autor selbst reflektieren, ob ich das, was ich bezwecken wollte, auch geschafft habe. Und der ein oder andere Tipp kann für nächsten Roman ganz hilfreich sein. Doch es sei gesagt: Jeder Roman wird anders sein. Zwei Projekte liegen noch in der Schublade und sind definitiv nicht mit dem Roman „Der Tausendfüßler“ zu vergleichen. Genauso wenig mit dem Debüt „Zweimal Alltag bitte! – Mit Problemen!!!“ Lasst Euch überraschen …

Eine Plattform für das Feedback zum Roman – Der Tausendfüßler

Diejenigen, die mir eine Feedback via E-Mail, Facebook, XING, Stayfriends oder gar per „Old Scool“ über einen Brief gesendet haben, möchte ich gern nach und nach mit Auszügen bzw. dem Kompletttext auf dem Blog veröffentlichen. Ob nun positiv oder negativ, wenn ich das Feedback selbst auswähle, dann wird dies Anonym geschehen. Keiner braucht sich da zwecks Namen, Datenschutz Sorgen machen. Postings zu einzelnen Artikel bzw. zum Romaninhalt werden sowieso direkt freigegeben. Hat der Leser (der Kritiker) kein Problem genannt zu werden, dann werde ich den Vornamen beim Feedback mit erwähnen. Ich frage vorher natürlich persönlich nach, ob das okay ist.

Ein Konvolut der Resonanz

Es soll ein kleines „Konvolut der Resonanz“ werden. Ich bin noch am Überlegen, ob ich dafür eine extra Seite bei wordpress.com auf meinem Blog anlege oder ob ich sukzessive Kommentare in Abständen in einer extra Rubrik poste, die dann gern kommentiert werden können. So können wir gemeinsam darüber diskutieren, wie die eigene Sichtweise auf diesen oder jenen Aspekt der Geschichte zu Stande kommt. Ob etwas richtig oder falsch ist und was sich der Leser bzw. der Autor gedacht hat. Ich werde mir am Wochenende Zeit nehmen und entsprechende Gedanken darüber machen, welche Variante für den Austausch am sinnvollsten ist.

Ich bin jetzt schon gespannt und freue mich auf die Diskussionen mit Euch … Euer Jens



Fazit: Leipziger Buchmesse 2009

Die ARD berichtete in der Tagesschau am gestrigen Abend, dass 1500 Autoren auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig gelesen und signiert haben. Insgesamt über 2100 Aussteller waren auf dem Messegelände präsent und laut dw-world.de soll es einen neuen Besucherrekord mit 147.000 Besuchern gegeben haben.

Ein ganz großes Thema auf der Buchmesse in Leipzig soll vor allem das digitale Buch gewesen sein. In einem Artikel hierzu auf SPIEGEL ONLINE sprechen die Autoren von einer „eVolution“, statt einer Revolution (Artikel: Die eVolution von Marco Evers und Martin U. Müller). Noch mehr Informationen rund um das mediale Bücherereignis kann der Leser auf der Homepage der Leipziger Buchmesse selbst nachlesen.



Aus dem literarischen Nähkästchen geplaudert

Autor & Leser

Natürlich schreibe ich gern Geschichten. Das ist meine Leidenschaft. Liebend gern spinne ich mir Welten zusammen und versuche jede Inspirationen zu nutzen. Ich bin darauf erpicht all die neuen Ideen zu archivieren und sie zu gegebener Zeit zu kleineren oder größeren Storys niederzuschreiben. Das soll aber nicht heißen, dass ich selbst kein begeisterter Leser bin. Ebenso gern lese ich die Geschichten anderer Autoren. So habe auch ich wie jeder andere Büchernarr meine persönlichen Favoriten. Zwar weiß ein jeder, dass sich die Geschmäcker mit den Jahren durchaus ändern können oder aber, dass der Eine oder die andere Autorin erst viel zu spät entdeckt und empfohlen wird, was aber im Grunde genommen die eigene Bestsellerliste der Autoren nicht arg durcheinander bringen sollte.

Bestsellerliste aus der eigenen Bibliothek

Ja es gibt sie, jene Autoren deren neues Werk fiebernd erwartet wird und deren Zeilen dann süchtig verschlungen werden. Neben all den anderen Autoren, die ebenso spannende, interessante und informierende Werke schreiben, gehören diese irgendwann schon zur Familie und zum eigenen Lebensweg. Von ihnen hat man gelernt, sich belehren, aber auch unterhalten zu lassen. Mit ihnen hat man gefiebert, ist man in fremde Welten eingetaucht oder zu fernen Orten gelangt und hat durch sie, obwohl es nur schwarze Tinte auf Papier war, die Szene mit allen fünf, manchmal auch allen sieben Sinnen wahrgenommen. Durch sie habe ich, als Leser, über den Tellerrand des Alltags hinaus neues entdeckt oder den Alltag mit einem anderen Blickwinkel als dem eigenen kennen gelernt und natürlich daraus geschöpft.
Zu meinen persönlichen Lieblingsautoren auf den oberen Plätzen zählen folgende Autoren:

Jene Autoren von denen der Leser sicherlich mehr als ein Buch hat und die wie schon gesagt – zur Familie gehören:

1. T.C.Boyle
Wassermusik
– Worlds End
2. Martin Suter
Lila Lila
– Small World
3. Arto Paasilinna
Der wunderbare Massenselbstmord
– Der Sommer der lachenden Kühe
– Der Wald der gehenkten Füchse

Jene Autoren, die nur ein oder zwei Bücher herausgebracht haben oder von denen der Leser bisher nur eines gelesen hat:

4. Patrick Süßkind – Das Parfüm
5. Akif Pirincci – Yin
6. Edmond Rostand – Cyrano von Bergerac
7. Audrey Niffenegger – Die Frau des Zeitreisenden
8. Frank Schätzing – Der Schwarm
9. Ephraim Kishon – Mein Kamm
10. J.D.Salinger – Der Fänger im Roggen

Nicht zu vergessen den erst kürzlich gelesenen Roman (siehe auch letzten Artikel) von Lenz.

11. Siegfried Lenz – Die Schweigeminute

Sollte ich die eine oder andere Anregung geben haben, dann wünsche ich den Lesern meines Blogs viel Vergnügen beim Lesen und freue mich ebenso über neue Tipps zu anderen Autoren, sowie über Diskussion zu den hier genannten.



Bücher im Netz – Plattformen und Handelsplätze im Internet

Bücher im Netz – Plattformen und Handelsplätze im Internet

Das Buch ist tot, es lebe das Buch. Gegen alle Schwarzmalerei – das virtuelle Buch (E-Book) würde das physische Buch ablösen -, hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass der Leser auf das greifbare Buch in den Händen nicht verzichten möchte. Plattformen für Leser, Autoren und Verlage, sowie E-Commerce-Handelsplätze haben sich im Netz etabliert. Durch rasante technische Entwicklungen im World Wide Web hat das Buch mit dem „Internet“ einen Konkurrenten erhalten, der ihm zwar nicht das Wasser reichen kann, aber doch erheblich zu schaffen macht. Nun, das hier personifizierte Buch selbst stört dies sicherlich wenig, dass seine Distributionswege nun auch virtuell festgelegt werden oder dass die technische Entwicklung hin zum E-Book gelangt. Aber die Menschen schon, die hinter dem Produkt stehen; wie beispielsweise die Printmedien, Verlage und Autoren und die Konsumenten – die Leser – am Ende der Schlange.

Internetnutzer –Produzenten & Konsumenten

Die Produzenten von Büchern interessiert vor allem: Wie lange kann ich mich auf konservativem Weg halten? Welche Technologie, welches Verfahren wird in Zukunft die Produktion und den Vertrieb bestimmen? Welche Kosten kommen auf mich zu und wie kann ich mit Blick auf den Kunden trotzdem gewinnbringend unternehmerisch tätig sein? Dagegen interessiert den Konsumenten vor allem eins: Welche Handelsplattform bietet mir die größte Palette an Literatur, aber auch entsprechende Seriosität bei Verwaltung und Kommunikation? Wo finde ich die kürzesten Lieferzeiten? Wie sieht es mit der Internetsicherheit beim Zahlungsverkehr und Datenschutz aus?

So gestalten sich am jeweiligen Ende der Kette Problematiken, die gelöst bzw. befriedigt werden wollen. Neue Ideen, unternehmerische Ansätze und mit der Zeit schon namhaft etablierte Plattformen und Handelsplätze haben sich dieser Herausforderung angenommen.

Die Literatur formiert sich auch im Netz

In welcher Art und Weise hat sich das Buch nun seinen Weg ins Netz gebahnt? Im Onlinebereich haben sich nach und nach Plattformen und Handelsplätze rund um das Thema Literatur, Buch & Bücher, Angebot & Nachfrage von Manuskripten, Texten und Dokumenten herauskristallisiert, deren Mitglieder in Foren oder in sogenannten Communities miteinander kommunizieren und diskutieren. Es werden Autoren und deren Werke besprochen, mitunter Meinungen abgegeben, die nicht immer im positiven Bereich der Kommentarskala angesiedelt sind. Auf den virtuellen Marktplätzen wie amazon und ebay generieren sich Bewertungen eher im Bereich der Versandkosten und Lieferzeiten. Auf anderen Plattformen werden Bibliotheken erstellt, wie zum Beispiel auf quillp oder es werden Manuskripte und Texte angeboten und besprochen wie auf triboox oder docu-trade.

Durch Freigeister, Idealisten und experimentelle Visionäre entstehen so im Bereich der Literatur stets neue und extravagante Ideen in der kommunikativen Interaktion und der Verbreitung von Büchern. „Bookcrossing“ ist nur ein Beispiel dafür wie sich im Netz extravagante Varianten rund ums Buch etabliert haben. So steht „bookcrossing“ beispielsweise dafür, ein gekauftes, geschenktes oder überflüssiges Buch kostenlos durch verlieren, verstecken, verlegen, eben durch gewolltes Vergessen anderen Lesern zur Verfügung zu stellen. Diese Idealisten nennen sich BookCrosser und die Plattformen existieren unabhängig von Handelsplattformen für Bücher.

Die Buchmesse: Marktplatz der Eitelkeiten

Die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt sind heutzutage ein Publikumsmagnet der besonderen Art. Das jährliche Spektakel um neue Bücher, prominente Autoren und der ewige Kampf um die Qualität der Texte und den Absatz im Buchhandel, wie auch in den Printmedien gestaltet sich als wahrer Literaturzirkus; ein einziger Medienrummel der Eitelkeiten. Jeweils im Frühjahr und im Herbst zieht es Millionen Menschen in die heiligen Messehallen. Ein Markplatz voll von verkrusteten Strukturen, doch gleichzeitig auch voll von avantgardistischen Ideen und überraschend neuen Möglichkeiten.

Die Internetmarktplätze von amazon, halb.de und ebay beispielsweise gelten als virtuelle Alternativen zum Erwerb eines Buches. Was früher direkt auf der Buchmesse oder in der Buchhandlung abgewickelt wurde, ist heute ebenso im Internet möglich. Ein Buch selbst anzubieten oder zu bestellen, kein Problem mehr. Der Nutzer muss sich nur die Zeit nehmen seinen Titel zu suchen, Preise zu vergleichen und mit der Bedienoberfläche der Webseite anfreunden. Nur die persönliche Signatur eines Autors, die Jagd nach dem Autogramm mit Widmung muss der Leser noch real zum Beispiel in einer Lesung bewerkstelligen – so von Angesicht zu Angesicht. Doch auch solche Sonderposten und Schnäppchen sind durchaus auf den virtuellen Marktplätzen zu ergattern.

Virtuelle Marktplätze und Auktionshäuser

Sicherlich lässt es sich diskutieren inwiefern das Internet ein gleichwertiger Konkurrent oder nur ein weiteres Instrument der Vermarktung ist. Das jedoch steht hier nicht im Vordergrund der Betrachtung. Fakt ist: Das Buch, die Literatur im Allgemeinen hat sich einen Weg in die virtuelle Welt gebahnt und ist von dort nicht mehr wegzudenken. Es gibt überall die starken Rubriken „Bücher“; auf den renommierten oder weniger bekannten Webseiten wie zum Beispiel bei booklooker.de. Bücher werden angeboten, von Lesern rezensiert und letztendlich auch erworben. Weiter werden Bücher in den hiesigen virtuellen Auktionshäusern auch ersteigert, wie zum Beispiel beim weltweit größten Internetauktionshaus ebay. Dort besteht natürlich auch die Möglichkeit selbst als Privatperson die eigene Bibliothek zu minimieren und vom Gewinn den Bestseller von heute neu zu ersteigern.

Elektronische Bücher

Der Weg zum E-Book, dem elektronischen Buch ist beschritten. Das lässt sich nicht leugnen. Auch sind die Ideen zur Nutzung für Jedermann ständig in Bewegung. Kommerziell werden E-Books meist als digitale und portierbar Kopie verwertet. In Bibliotheken gibt es heute schon die Möglichkeit über einen Internetzugang für ein begrenzt zeitliches Intervall Bücher in elektronischer Form zu Bestellen und am Bildschirm zu lesen. Das reale Buch liegt quasi in digitaler Kopie im Netz zum Lesen oder Ausdrucken bereit.

Der Diskurs, ob das E-Book das physische Buch verdrängt belebt die Verlagsbranche. Der Buchhandel befürchtet zudem starke Einbußen durch das E-Book. Doch noch steckt die Entwicklung vom E-Book in den Kinderschuhen und wird ständig weiter entwickelt, vor allem auf dem Gebiet der universellen Nutzung. Da darf der Konsument von Literatur, vom digitalen Buch noch einiges erwarten.

Die Quintessenz vom Buch im Netz

Das Buch hat in den letzten Jahren einen triumphalen Einzug in die virtuelle Welt gehalten. Zum größten Teil ist es eins zu eins existent – einem virtuellen Buch steht meist auch ein physisches Buch gegenüber oder der Text steht in digitaler Kopie zum download bereit.

Der Vertriebsweg führt zunehmend über das Internet. Etablierte E-Commerce-Marktplätze mit Rubriken wie „Bücher“ bzw. „Literatur“ unterschiedlichster Genre werden größer und erhalten gleichzeitig Konkurrenz von neuen Vermarktungsideen durch andere Marktplätze und Plattformen. Der moderne Leser kann mit Sicherheit nicht nur Spannung in den Texten von Büchern erwarten, sondern auch höchste Spannung und Experimentierfreude auf dem virtuellen Marktplatz der Literatur. In diesem Sinne: Das Buch ist tot, es lebe das Buch – im Netz.

Plattformen für Leser und Autoren

Wo Bücher Freunde finden: http://www.quillp.com (diese Webseite existiert leider nicht mehr – Stand 01.07.2014)

Autoren & Leser: http://www.triboox.de (diese Webseite existiert leider nicht mehr – Stand 01.07.2014)

„Freilassen“ von Büchern „in die Wildnis“: http://www.bookcrossers.de/bcd/home/

Wissensnetzwerk & Online-Marktplatz für Dokumente: docu-trade.com

Der Artikel „Bücher im Netz – Plattformen und Handelsplätze im Internet“ von Jens Böhme auch zu lesen bei idealo.de NEWS.