Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Gedicht – Liebe zum Leben von Jens Böhme

Die „Liebe zum Leben“ ein Gedicht von Jens Böhme

Liebe zum Leben

Blinzelnd der Blick ins Licht,

lächelnd gehalten das Gesicht,

ist mit kräftigem Schlag in der Brust,

die Liebe zum Leben –

berauschende Lust.

(Ein Gedicht vom 31. Oktober 2005, Berlin)

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Eine Sommernacht : Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin

Vorpremiere der britischen Komödie „Eine Sommernacht“

Mit 35 geht es bergab! Das muss auch der kleinkriminelle Bob erfahren, ob jetzt auf der Flucht oder in Form eines belehrenden Gespräches mit seinem … nun ja, „besten Freundes“, der sich wild  zwischen seinen Beinen echoviert. In gleichem Atemzug auch die Scheidungsanwältin Helen(a), der vor allem der richtige Mann fehlt.  Wobei, wenn wir schon mal bei – Atemzug – sind, so fällt dem Zuschauer des Theaterstücks „Eine Sommernacht“ frappierend oft auf, dass die Metapher „Irgendwann kommt der Atemzug nachdem keiner mehr kommt!“ mehr als einmal fällt und einen unweigerlich über sich selbst nachdenken lässt. Vor allem beim Miterleben der britischen Komödie „Eine Sommernacht“ von David Greig ist es erstaunlich wie viel Vergangenheit, Gegenwart und möglicher Zukunft in eine Sommernacht passt, in diesem Fall sogar in ein ganzes Wochenende.

Eine Sommernacht - Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen in der Komödie am Kurfürstendamm

Eine Sommernacht – Komödie mit Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen

Die Geschichte unter der Regie von Folke Braband ist witzig-spritzig, das liegt vor allem an den fantastischen Schauspielern Tanja Wedhorn, bekannt z.B. aus der TV-Serie „Bianca Wege zum Glück“ und Oliver Mommsen, bekannt aus z.B. aus der Krimireihe Tatort. Aber nicht nur das, auch melancholisch-überraschende Momente gibt es in denen der Zuschauer gebannt ist und darauf wartet was sich im Augenblick offenbaren wird. Die Geschichte ist modern und wild, die Figuren sympathisch und die Kulisse einfach und visuell-originell abwechslungsreich. Ob die Liebe der beiden wohl doch eine Zukunft hat?

Fantastische und liebenswert in ihren Rollen: Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen

Flyer Eine Sommernacht mit Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn

Eine Sommernacht mit Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn

Es macht Spaß den beiden Protagonisten Helena (Tanja Wedhorn) und Bob (Oliver Mommsen) in eine aufregende Begegnung zu folgen. Fans von Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen kommen voll auf ihre Kosten und werden wie schon im Theaterstück-Duo „Gut gegen Nordwind“ nicht enttäuscht. Herzerfrischend, mitfiebernd und still gespannt folgt man den beiden durch die Geschichte und wer direkt 35 ist – zufälligerweise bin ich dieses und durfte mir von den Damen zu meiner rechten so manches mit einem Lächeln daraufhin anhören -, weiß durchaus mitzufühlen von was Helen und Bob da reden und was ihnen so durch den Kopf geht. Das soll aber nicht heißen, dass diese Komödie auf diese eine Alterszahl beschränkt ist. Keineswegs. Liebend gern möchte man den beiden sagen: Mit 35 … ist noch lange nicht Schluss!

Begleitet werden die beiden von einem Musiker im Hintergrund, so dass die Szenerie auch noch entsprechende musikalische Note erhält und der Zuschauer Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen ab und an singen hört, über das Leben und über die Liebe. Vor allem über ein Leben in dem jederzeit „Wechseln möglich“ ist wie der Parkautomat ihnen weissagt. Nur müssen sie es erst erkennen – das „Wechseln möglich“ ist! Am Ende ist das ENDE von „Eine Sommernacht“ dann etwas zu abrupt zu Ende. Ob das daran liegt, dass es mit 35 bergab geht? Eher nicht. Vielleicht aber ändert sich doch eher etwas ganz Bestimmtes nur allzu überraschend  und oft viel zu schnell mit einer fatalen Klarheit, die der Schlüssel für einen Neu-Anfang ist … so am Ende des Stückes.

Die Handlung des Stückes „Eine Sommernacht“

In einer Bar lernen sich Helena, eine erfolgreiche Scheidungsanwältin, die nicht viel Glück in der Liebe hat und der kleinkriminelle Bob kennen. Beide sind ziemlich betrunken und stürzen sich in einen spontanen One-Night-Stand. Eigentlich Ende der Geschichte … wenn die beiden sich nicht am nächsten Tag zufällig wiederbegegnen würden: sie im völlig lädierten Brautjungfernkleid und er mit 15.000 Pfund Diebesgut in der Tasche. Es beginnt ein schräg-magisches Wochenende, an dem alles passieren kann, wen man es nur zulässt.

 



Herr mit Lyriksammlung in der S-Bahn Berlin – Ein Obdachloser zitiert

Bettler in der Berliner S-Bahn mit ausgewählten Gedichten

Es ist schon ein Weilchen her, aber der Vierzeiler eines Obdachlosen, der in der S-Bahn zwischen Warschauer Straße und Hauptbahnhof mitfuhr, geht mir einach nicht mehr aus dem Kopf. Hab im Stillen interessiert gelauscht und mir das letzte seiner Gedicht im Handy notiert. Warum? Nun, weil mir dieser Vierzeiler ein Lächeln auf die Lippen zauberte und irgendwie lustig, irgendwie … peppig klang; trotz leichter melancholischer Note.

Ich saß so da, in der vollen S-Bahn und hörte einen Mann vor sich hinbrabbeln. Es war ein älterer Mann, ein Obdachloser aus Berlin, der für zwei Stationen hintereinander weg Sprüche, Gedichte und kleine Anekdoten rezitierte. Er war nicht gut anzusehen, aber das hat ja nichts zu sagen und wir wissen alle, dass das Leben auf der Straße mit Sicherheit kein Ponyhof ist. Ich glaube, die wenigsten Mitfahrer haben genau hingehört. Wenn sie es denn getan hätten, dann wäre wohl auch dieses kleine lyrische Gedicht am Ende an ihre Ohren gedrungen und hätte ein Lächeln über ihre Lippen gezaubert – so wie bei mir.

Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe?

Angeblich soll das Gedicht, der Spruch, dieser lustige Kalauer in der S-Bahn am Feierabend von Johann Wolfgang von Goethe sein. Irgendetwas in dieser Richtung hatte der obdachlose Mann am Ende noch in seinen Bart gemurmelt. Sollte ich bei der Recherche danach fündig werden zu welchem Autor der Vierzeiler wirklich gehört, werde ich dies im Kommentar vermerken. Möglicherweise ist das Gedicht ja auch der Kreativität des Obdachlosen entsprungen? Die Leser meines Blogs, die den lyrischen Text erkennen und zuordnen können, sind herzlich aufgefordert das Geheimnis um dieses Gedicht zu lüften. Vielen Dank und nun viel Spaß beim Lesen …

Der Vierzeiler des Obdachlosen

„Man müsste noch mal 20 sein,

verliebt und blonde Locken,

dann dürft die Butter auch mal ranzig sein,

und der Toast schmeckt auch mal trocken.“



14. Februar Valentinstag – Ursprung, Sinn und Unsinn am Tag der Liebenden

„Alle Jahre wieder …“ am Valentinstag und kurz davor dieselben Fragen. „Sag mal, macht ihr was?“ oder „Schenkst Du Deiner Freundin was?“

14. Februar Valentinstag Herz Liebesschloss - Blog Der Tausendfüßler

14. Februar Valentinstag Herz Liebesschloss - Blog Der Tausendfüßler

Die Medien machen jedes Jahr „den Tag der Liebenden“ nur all zu gern publik und die Wirtschaft wirft gleichzeitig ihre Marketingexperten ins Feld der Liebe, die dann versuchen so viel wie möglich Liebessaft in Form von pekuniären Errungenschaften (sprich: hart verdientem Geld) aus dem Arbeitsleben, den Liebenden aus dem Kreuz zu leiern. Die Blumenindustrie ist hier ganz vorn mit dabei.

Tag der Liebenden – Valentinstag mit Blumen und Süßigkeiten

Okay, ganz so düster und unromantisch muss der Tag ja nun nicht gesehen werden. Er soll ja eigentlich ein Tag der Liebe und der Freude sein. Das am 14. Februar der Tag der Liebenden gefeiert wird, ist an sich keine schlechte Sache. Wie alle Feste, sind sie dazu da, sich zu erinnern, gemeinsam zu erinnern, sich auszudrücken und kund zu tun. Und: Eben gemeinsam etwas zu unternehmen. Am Valentinstag schenken sich Liebende, oder Menschen – die sich einfach nur lieben haben und mögen, Blumen und kleine Geschenke der Aufmerksamkeit. Oft erhält der ein oder die andere ein Präsent, eine Karte oder eine Nachricht von einem Menschen von dem es nicht erwartet wird oder der einem einfach nur sagt: Schön das es dich gibt! Das ist grundsätzlich eine feine Sache! Klar, man(n) und auch Frau muss nicht alles mitmachen und ein liebevoller Kuss mit einem Lächeln und einer entsprechenden Umarmung sagt oft mehr als tausend Blumen und Geschenke.

Ursprung des Valentinstages

Der Ursprung des Valentinstages liegt schon länger zurück. Er ist auf einen oder mehrere christliche Märtyrer mit dem Namen Valentin zurück zu führen. Vorwiegend wird hier von Valentin von Terini und Valentin von Viterbo gesprochen. Valentin, wer es auch immer gewesen sein möge, wurde enthauptet, weil dieser Valentin als einfacher Priester Liebespaare trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. nach christlichem Ritus getraut hatte. Dafür wurde Valentin von Terni am 14. Februar 269 hingerichtet. Wenn man sich vorstellt, dass die Liebenden eine Enthauptung feiern, dann ist das schon etwas grotesk. Aber wie aus allen Tragödien kann daraus ja auch etwas Gutes entstehen – eben der VALENTINSTAG der Liebenden.

Der Valentinstag in Deutschland

Populär wurde der 14. Februar – „Der Valentinstag“ – erst nach dem zweiten Weltkrieg. In Deutschland selbst vor allem mit dem Handel von Blumen durch die hiesigen Blumenhändler und der Süßwarenindustrie. 1950 veranstaltete man in der Stadt Nürnberg den ersten „Valentinsball“. Ja, auch so etwas gibt’s.

Valentinstag, White Day und Black Day und die Liebesschlösser in Köln

Habt ihr das gewusst? Es gibt einen „White Day“ in Japan. Die Frauen beschenken die Männer mit Schokolade und erhalten dann einen Monat später, genau am 14. März als Gegengeschenk „weiße Schokolade“. Südkorea geht da noch einen Tick weiter und begeht den „Black Day“. Wer am Valentinstag sowie am White Day leer ausgegangen ist, betrauert dies am 14. April und isst Nudeln mit schwarzer Soße – das Gericht nennt sich: Jajangmyeon. Im Land des Sambas Brasilien wird der Valentinstag am 12. Juni gefeiert und im gelobten Land Goethes und da wo Shakespeares „Romeo und Julia“ balkontechnisch zu Hause sind, in Italien, da treffen sich Liebespaare an diesem Tag z. B. an Brücken. Diese oder andere Gegenstände (wie z. B. Fahrradständer) werden dann zweckentfremdet und es werden Liebesschlösser angebracht.

Valentinstag - Kölner Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke in Köln - Blog Der Tausendfüßler

Valentinstag - Kölner Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke in Köln - Blog Der Tausendfüßler

In Deutschland ist vor allem eine der Kölner Brücken, die Hohenzollernbrücke, dafür sehr bekannt, dass sie voller Schlösser hängt. Laut eines Artikels von koeln.de (2011) sollen sich mit der Weile 40.000 Paare mit einem Liebesschloss auf dieser Brücke ihre ewige Treue geschworen haben. In Berlin begann diese Art des Brauchtums im Jahr 2010, vor allem an der Oberbaumbrücke, Modersohnbrücke, Admiralsbrücke, etc. Im Sommer 2011 wurden jedoch von Amtswegen diese Schlösser wieder entfernt … da muss wohl ein neuer Märtyrer her? Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Heute jedenfalls ist der 14. Februar und es ist Valentinstag. Genießt den Tag und habt Euch lieb!

Buchtipp: Der Liebesroman „Der Tausendfüßler“ von Jens Böhme



Liebe ist legal – Guerilla Marketing auf der Oberbaumbrücke in Berlin – Graffiti
Liebe ist legal - Oberbaumbrücke Berlin - Guerilla Marketing - Graffiti Griffito

Liebe ist legal - Oberbaumbrücke Berlin - Guerilla Marketing - Graffiti Griffito

Es ist ein Freitag im Oktober, die Sonne scheint, früh am Morgen. Laufe über die Oberbaumbrücke und erblicke auf dem Fußweg folgenden Slogan: Liebe ist legal!

Literaturtipp – Liebesroman:

Der Tausendfüßler – Jens Böhme (Roman)



Dieter Thomas Kuhn und Band in der Waldbühne Berlin – Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt

Konzert DTK – Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt

DTK steht für Insider und Fans nicht etwa für „Damen Toilette kostenlos“ oder „Der Tornado kommt“, wobei letzteres in Zusammenhang mit – Schlager-Tornado der Superlative – schon sehr stimmten kann, sondern für den Künstler Dieter Thomas Kuhn und seine Band. Ein Konzertbesuch bei Kuhn, das bedeute auf der Schlagerwelle mitzusurfen und von Liebe, Leidenschaft und Lust zu träumen oder es zu leben! Die Lieder sind den meisten Fans bekannt (auch jenen, die bei Schlager die Nase rümpfen) und Textsicherheit gehört zum Grundtenor dazu. Hits gesungen von Schlager-Ikonen wie Roland Kaiser, Howard Carpendale und Marianne Rosenberg u.v.a. gehören zum Repertoire des Sängers Dieter Thomas Kuhn. Oft mit eigenwilliger und peppiger Interpretation läßt sich zu so mancher Beat-Kombination richtig gut abtanzen oder engumschlungen kuscheln.

Schlager-Party in der Waldbühne Berlin

Jetzt ist es wieder soweit. Kuhn tourt mit seiner Band seit einigen Wochen wieder durch die deutschen Lande sowie Städte in der Schweiz. Am 6. August 2011 ist er in Berlin. Genauer gesagt in der Waldbühne Berlin. 20 Uhr beginnt das Konzert, dann heißte es wieder „Schalala“, „Wer Liebe sucht“ wie auch: „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ … Das letzte Konzert der Tour von Dieter Thomas Kuhn und Band findet 29.10.2011 in Bern (Schweiz) statt. Alle Konzerttermine sind auf der Hompage www.dieterthomaskuhn.de einsehbar. Wer noch Karten für Berlin oder für Konzerte in anderen Städten sucht, kann gern auf der Ticket-Suchmaschine suchmeinticket.de nach günstigen Konzertkarten Ausschau halten.

Hoffen wir nur, dass Petrus in Berlin vor und während des Konzerts den DTK-Fans gnädig ist. Und falls es doch regnen sollte, dann erinnern wir uns an die Textstrophe eines Schlagerliedes: „Hab Sonne im Herzen, egal ob es stürmt oder schneit, greif zu in der Liebe, …“



Über die Liebe in der Literatur – Eine Textpassage aus dem Buch „BILDUNG – Alles, was man wissen muß“ von Dietrich Schwanitz

Der Text des Romans DER TAUSENDFÜSSLER handelt auch von der LIEBE

Der Tausendfüßler - Das Blog zum Roman

Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman

Als ich das Blog „Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman“ 2009 ins Leben rief, hätte ich niemals gedacht, dass ich so viele Texte über den Roman in Zusammenhang mit Literatur und den hiesigen Literaturzirkus, vor allem aber über die Liebe, wie auch über Berlin und interessante Ereignisse schreibe. Alles was mir vor die Schreiberlinse geriet und die Zeit mir Puffer gab für einen neuen Blog-Text gelangte schließlich in unterschiedlichem Intervall auf dem Blog. Vor allem über das Thema Liebe schreibe ich gern! Denn ist es nicht das große Etwas in unserem Leben, das uns alle mal mehr mal weniger im Leben und im Alltag beschäftigt?

Das Thema Liebe in der Literatur

Da mein Roman „Der Tausendfüßler“ (Exposè), neben der extravaganten psychologischen Charakternote des Protagonisten Conrad Wipp, auch im Grundtenor ein Liebesroman ist, beschäftigt mich das große Thema Nr. 1 – Die Liebe – außerordentlich. Überall, wo ich ein interessantes Thema zu Liebe und zu Partnerschaft, vor allem aber auch das Thema Liebe in der Literatur entdecke, möchte ich meinen Lesern gern davon berichten. Entdeckungen gibt es fast in jedem Buch; wissenschaftliche Bücher über Physik zum Thema String-Theorie einmal ausgenommen. Wobei der Leser zwischen den Zeilen eines solchen Physiker-Buches die Liebe des Autors zur String-Theorie durchaus entdecken kann.

Die Liebe in der Literatur: So gibt es ab und an das ein oder andere Schmankerl. Heute und hier aus dem Buch von Herrn Dietrich Schwanitz (Anglist, Literaturwissenschaftler, Autor).

Ein Fundstück über die Liebe bei Dietrich Schwanitz

Es folgt ein Zitat aus dem Werk „BILDUNG – Alles, was man wissen muß“ von Dietrich Schwanitz (23.04.1940 – 17.12.2004), der neben anderen Publikationen auch den Roman „Der Campus“ geschrieben hat. Verfilmt wurde „Der Campus“ vom Regisseur Sönke Wortmann mit Heiner Lauterbach, Sibylle Canonica und Sandra Speichert in den Hauptrollen (Produzent: Bernd Eichinger 11.04.1949 – 24.01.2011).

Über die Liebe in der Literatur - LIEBE

Über die Liebe in der Literatur – LIEBE

Dietrich Schwanitz – Abschnitt: Können

„[…] Nirgendwo erfährt man so viel über die Liebe wie in der Literatur. Das liegt daran, daß sie ihre ähnlich ist. Sie verführt zum Miterleben, appelliert an die Phantasie und entbanalisiert das Leben. Literatur begründet wie die Liebe eine Form der Intimität. Literarische Gestalten kennt man besser als sich selbst. Diese Nähe ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, daß sich Frauen stärker für Literatur interessieren als Männer. Deshalb müssen Männer erst in der Liebeskunst der Literatur unterwiesen werden.“

Quelle: Dietrich Schwanitz, BILDUNG – Alles, was man wissen muß, S. 518, Goldmann Verlag, Frankfurt am Main 1999.