Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman


Das Geburtshaus von Arthur Schopenhauer in Danzig

Am Geburtshaus von Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer Geburtshaus in Danzig Polen

Geburtshaus von Arthur Schopenhauer (Danzig, ul. Św. Ducha, ehem. Heiligegeistgasse) – rechts unten Jens Böhme

Wer war Arthur Schopenhauer?

Arthur Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, Autor und Schullehrer (geboren 22.02.1788 in Danzig, gestorben 21. September 1860 in Frankfurt am Main).

Er sah sich selbst als Schüler und Vollender Immanuel Kants und war beeinflußt von der Ideenlehre Platons. Er entwickelte den „Subjektiven Idealismus“.

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Das Rätsel der Sphinx – Es geht um Füße
Ägyptische Sphinx von Gizeh

Ägyptische Sphinx von Gizeh

Wieder ein Thema, das den Roman „Der Tausendfüßler“ tangiert. Es geht um Beine, genauer gesagt um Füße und hier gelangen wir ad hoc zum Tausendfüßler und zur griechischen Mythologie.

Das Rätsel der Sphinx – Auf dem Blog „Der Tausendfüßler“

Der Titel des Buches „Der Tausendfüßler“ hat eine Geschichte, natürlich nicht so ein uralte Geschichte wie die der Sphinx, aber der Titel sowie die eigenartige Gedankenwelt des Protagonisten Conrad Wipp gleicht dem eines Tausendfüßlers. Genau so sieht sich Conrad auch selbst, tausend Füße – tausend Gedanken und versucht sein Leben und die Liebe in den Griff zu bekommen. Ob er es schafft und was er im Alltag durchstehen muss, nun … lest selbst! Hier folgt erst einmal das „Rätsel der Sphinx“:

Das „Rätsel der Sphinx“ stammt aus der Ödipus-Sage der griechischen Mythologie. Einst belagerte die Sphinx die Stadt Theben. Sie gab den vorüberkommenden Thebanern ein Rätsel auf. Wer das Rätsel falsch beantwortete, verlor sein Leben und wurde gefressen. Ödipus war der einzige, der ihr entkommen konnte.

Das Rätsel der Sphinx lautete:

 „Es ist am Morgen vierfüßig, am Mittag zweifüßig, am Abend dreifüßig. Von allen Geschöpfen wechselt es allein mit der Zahl seiner Füße; aber eben wenn es die meisten Füße bewegt, sind Kraft und Schnelligkeit seiner Glieder ihm am geringsten.“

Ödipus’ richtige Antwort war:

„Du meinst den Menschen, der am Morgen seines Lebens, solange er ein Kind ist, auf zwei Füßen und zwei Händen kriecht. Ist er stark geworden, geht er am Mittag seines Lebens auf zwei Füßen, am Lebensabend, als Greis, bedarf er der Stütze und nimmt den Stab als dritten Fuß zu Hilfe.“

Aus Scham und Verzweiflung stürzte sich die Sphinx in den Tod. Durch Ödipus kam es zur Befreiung Thebens und er erhielt Iokaste, die Witwe des Königs Laios, zu seiner Ehefrau. Zusammen herrschten sie über Themen ohne das Ödpus wusste, dass es sich bei Iokaste um seine Mutter handelte. Ebenso wenig wusste er von seinem Vater, den er selbst vor Jahren in einem Streit getötet hatte. Zwar löste Ödipus das Rätsel der Sphinxs, jedoch das eigentliche Rätsel seiner Existenz blieb ihm verborgen. Dies jedenfalls warf der Seher Teiresias in Sophokles Drama „König Ödipus“ vor.

 (Quelle: wikipedia.de)

Das moderne Rätsel der Sphinx

Da es hier um Füße geht, wie der Titel des Artikels schon sagt und es gerade einen kurzen Abstecher in die griechische Mythologie gab, gibt es jetzt hier auch das „Moderne Rätsel“ der Sphinx. Etwas abgewandelt und abgeschaut, aber durchaus mit einem Augenzwinkern zu sehen, ist mir spontan ein kleiner Reim eingefallen. Sicherlich nicht die große Dichtkunst, sondern eher um den Informationsgehalt zum „Rätsel der Sphinx“ mit einer Tausendfüßler-Pointe abzurunden; zumal die Thematik ja wie die Faust aufs Auge passt. Es folgt das „Moderne Rätsel der Sphinx“:

 „Wer krabbelt und bleibt,

zu Beginn sowie am Ende der Zeit?

Wer denkt zu viel,

aber mit Stil?

Wer wird uns begrüßen,

auf seinen tausend Füßen,

wenn wir ihn sehen – da draußen,

auf seinen Füßen, es sind gar tausend?“

 (Auflösung unter dem Artikel in Spiegelschrift oder einfach ins Kommentarfeld posten. 🙂 …)

INTERESSANT – Frage von der Duden-Sphinx: Wie lautet die Mehrzahl von Shpinx?

Habe ich mich jetzt mit dieser Frage als „Duden-Sphinx“ geoutet? Ist es doch immer wieder ein Rätsel wie so manches Wort in der Mehrzahl geschrieben wird. Hier kommt die Auflösung:

Es ist – Sphinx, die (Wortart: Substantiv, feminin)

Mehrzahl Sphinx: Sphinxe, Sphingen

(Nur für den ägyptologischen Gebrauch kennt der Duden im Deutschen neben dem normalen Plural „Sphinxe“ auch den Plural „Sphingen“.)

Bedeutung: Ungeheuer in Gestalt eines geflügelten Löwen mit Frauenkopf, das jeden Vorüberkommenden verschlingt, der sein ihm aufgegebenes Rätsel nicht lösen kann. Die Chephrenpyramide in Giseh ist die am ältesten erhaltenen Sphinx (siehe auch Bild) .  In der archäologischen und ägyptologischen Fachsprache findet zudem oft die Verwendung des maskulinen Artikels statt, was aber grammatikalisch nicht korrekt ist.

1}Sphinx, die; – (geflügelter Löwe mit Frauenkopf in der griechischen Sage; Sinnbild des Rätselhaften)

2}Sphinx, die; -, -e, in der archäolog. Fachspr. meist der; -, Plur. -e und Sphingen (ägyptisches Steinbild in Löwengestalt, meist mit Männerkopf; Symbol des Sonnengottes oder des Königs)

(Quelle: Duden)

Auflösung des „Modernen Rätsels der Spinx“:

RELSSÜDNESUAT RED



Zitat Gerhard Schröder (SPD) im BILD-Interview

Zitat von Gehrad Schröder aus dem Interview in der BILD Jubiläumsausgabe 2012

„Es ist angenehmer sich ein bisschen zu streiten, ohne in Feindschaft zu verfallen, als wenn das Verhältnis so dahinplätschert.“

BILD-Teaser

„ER war der erste rot-grüne Kanzler. ER erfand die Agenda 2010 und verlor am Ende über diese wichtigen Reformen sein Amt: Gerhard Schröder (SPD), Regierungschef von 1998 – 2005. Keiner seiner Vorgänger rieb sich so kämpferisch an BILD wie er. Ein Gespräch über Macht, Schlagzeilen und BILD.“

(Quelle: „Warum braucht man zum Regieren BILD, BamS und Glotze, Herr Schröder?“, BILD Jubiläumsausgabe vom 23./24. Juni 2012, S. 2-3)